Auswirkungen der Sparmaßnahmen
Mittlerweile hat der Gemeinderat entschieden, und die BNN haben darüber berichtet: In den nächsten fünf Jahren werden 80 Spielplätze zurückgebaut, von insgesamt 570 Spiel- und Sportanlagen, davon 400 öffentlichen. Davon ist auch Rüppurr betroffen. In unserer Vorstandssitzung am 7. Mai hat uns die zuständige Sachbearbeiterin des Gartenbauamts persönlich vorab informiert. Absprachegemäß haben wir mit der Berichterstattung die Entscheidung des Gemeinderats abgewartet.
Der Grund für diese Maßnahme ist der hohe Personal- und Kostenaufwand. Alle ein bis zwei Wochen findet eine visuelle Inspektion der Geräte und Plätze statt, alle drei Monate durch einen Ingenieur, und einmal jährlich eine verstärkte Hauptinspektion. Dieser Aufwand war uns so auch nicht bekannt, und deshalb haben wir Verständnis dafür, dass die Stadt ihn nur dort weiter betreiben will bzw. kann, wo die Plätze auch tatsächlich signifikant genutzt werden.
Auch Rüppurr betroffen
Infolgedessen bereits zurückgebaut wurde der Bolzplatz im Eichelgarten, und der kleine Spielplatz dort, zwischen den Schulen und dem TuS, wird folgen. Hinzukommt, dass das Gelände mitten im Wald liegt und wegen der durch die Trockenheit verstärkten Gefahr von Astbruch laufend vom Forstamt freigehalten werden müsste, wozu dieses schon personell nicht in der Lage ist. Die geringe Nutzung des Geländes war uns bekannt, und deshalb haben wir insoweit mehrheitlich zugestimmt.
Kletterturm am Heinrich-Heine-Ring
Bitter ist die Nachricht zum Spielplatz am Heinrich-Heine-Ring. Der Holzturm dort war nicht mehr sicher und musste deshalb beseitigt werden. Der Ersatz würde 54.000 € kosten, die die Stadt nicht aufbringen kann bzw. will. Die Beseitigung wird deshalb eine endgültige sein.

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