Bei Erscheinen dieses Beitrags wird der „Stadtteilspaziergang“ stattgefunden haben, mit dem das von der Stadt beauftragte Planungsbüro die Erstellung eines städtebaulichen Entwurfs für den „Festplatz“ und die Sportplätze einleitet. Für das Verfahren ist ein Jahr veranschlagt. Der Bürgerverein Weiherfeld-Dammerstock und wir werden es begleiten und unsere Vorstellungen einbringen, was notwendig ist, und was wünschenswert. Im Laufe des Verfahrens sollen zwei öffentliche Anhörungen stattfinden. Wir werden rechtzeitig informieren.

 Überrascht wurden wir von der kompletten Sperrung des Heinrich-Heine-Rings an der Einmündung in die Battstraße. Wir haben das am Tag vorher erfahren, und das ist natürlich zu spät, um Sie auf den uns zur Verfügung stehenden Kanälen zu informieren. Uns informiert hat das Ordnungsamt, das wir wegen der sehr unübersichtlichen Verkehrsleitung in der Baustelle – an einem Vormittag sind mir bei dreimaligem Passieren vier Falschfahrer begegnet, und ich habe solches auch von anderen Personen gehört – um Hilfe gebeten hatten.

Die Stadtwerke, die für die Ausführung verantwortlich sind, hatten wir Mitte Oktober wegen der auf den Parkplätzen abgestellten Spundwände um Information über die Fortsetzung der Maßnahme im Heinrich-Heine-Ring gebeten, insbesondere zu den Beeinträchtigungen des Verkehrsflusses. Die Stadtwerke haben uns damals geantwortet, der zweite Bauabschnitt sei mit dem Ordnungsamt besprochen und genehmigt. Über die Einstellung von Baumaßnahmen in das Mobilitätsportal entscheide die Stadt. Dass der Heinrich-Heine-Ring gesperrt werde, und wie lange das dauern könnte, wurde überhaupt nicht angesprochen.

Warum die Stadtwerke uns rechtzeitig über die Baumaßnahme in der Tulpenstraße informieren konnten, aber – drei Monate nach Beginn – in keinster Weise über die Reparaturmaßnahmen in der Battstraße, ist uns nicht verständlich. Vielleicht liegt es daran, dass hier verschiedene Abteilungen zuständig sind.

Neu in die Bürgergemeinschaft Rüppurr eingetreten sind mehrere Personen, die nicht öffentlich genannt werden wollen. Wir beachten dass selbstverständlich. Über die Tatsache als solche berichten wir allerdings gerne.Der Verein lebt wesentlich von den Beiträgen seiner Mitglieder. Und bei der Interessenvertretung der Bevölkerung im politischen Geschäft zählen Zahlen. Nicht nur die absolute Zahl der Mitglieder, sondern auch der Organisationsgrad im Stadtteil, nicht zuletzt im Vergleich mit anderen Stadtteilen. Wenn Sie also mit unserer Arbeit zufrieden sind, aber noch nicht Mitglied, dann signalisieren Sie uns Ihre Zufriedenheit doch bitte durch Ihren Beitritt. Und wenn Sie nicht zufrieden sind, dann verstärkten Sie uns bitte auf diese Weise. Nochmals hinweisen wollen wir auf unsere Mitgliederwerbung, wie schon im letzten Monatsspiegel. Als besonderen Willkommensgruß erhält jedes neue Mitglied (jede Familie bei Familienmitgliedschaften) ein Buchexemplar aus der Reihe „Rüppurrer Hefte“ (Nr. 3, 6, 7, 8 und 9; die anderen sind vergriffen). Die Zustellung erfolgt nach Einzug des Beitrags. Das Informationsblatt mit dem Mitgliedsantrag legen wir jetzt auch im Bücherschrank am Ostendorfplatz aus, so dass Sie jederzeit Zugriff haben.

 

Eine besinnliche Adventszeit wünscht Ihnen Ihr

 

Friedrich Lemmen

Vorsitzender

Die Stadt will die bisherige Nutzung von „Festplatz“ (neben dem Polizeiposten) und Sportplätzen ehemals Alemannia Rüppurr ändern. Ein Planungsbüro ist mit der Erstellung eines städtebaulichen Entwurfs beauftragt worden. Einleitend findet am 29. November 2019, 15:00 Uhr bis ca. 17:00 Uhr, ausgehend vom Festplatz ein Stadtteilspaziergang statt, an dem auch wir teilnehmen, und zu dem wir alle einladen, die sich für das Projekt interessieren und vielleicht auch eigene Ideen einbringen wollen. Wir hoffen auf rege Beteiligung und verweisen auch auf die Information des Stadtplanungsamts im Anschluss an den Bericht des Bürgervereins Weiherfeld-Dammerstock.

Voraussichtlich ab dem 28. Oktober wird die Tulpenstraße zwischen Graf-Eberstein-Straße und Kleiststraße, jeweils bis in die Einmündungsbereich hinein, für Kanalbauarbeiten abschnittsweise voll gesperrt. Die Abwasserkanäle aus dem Jahr 1934 sind schadhaft und müssen ausgewechselt werden. Die Maßnahme dauert etwa ein halbes Jahr. Von den Sperrungen wird auch die Müllabfuhr betroffen sein. In welcher Weise, hat uns das Tiefbauamt leider nicht mitgeteilt. Wir haben das Amt für Abfallwirtschaft deshalb um Auskunft gebeten.

Mittelfristig, also nicht im Zuge der jetzigen Maßnahme, soll die Fahrbahn auf 4,5 m verengt, auf beiden Seiten gepflasterte Längsparkbuchten gebaut, und die Gehwege mit einem neuen Pflasterbelag erneuert werden. Zwischen die Parkbuchten sollen Bäume gepflanzt werden.

Auf unsere Anfrage wegen der Bauarbeiten auf dem Ostendorfplatz hat die Stadt geantwortet, nach der Verlegung einer neuen Trinkwasserleitung Anfang April sei es zu einer mehrwöchigen Verzögerung gekommen, weil die Ausschreibung für das Schachtbauwerk habe aufgehoben und wiederholt werden müssen. Eine weitere Bauunterbrechung sei durch die Lieferzeit für einen weiteren Schacht verursacht worden. Warum dieser nicht von vornherein, in der mehr als einjährigen Vorbereitungsphase, bestellt wurde, ist uns einstweilen unbekannt. Der Schacht sei am 13. September geliefert worden, so dass die Arbeiten „jetzt“ (16. September) wieder aufgenommen werden könnten. Ein paar Tage waren auch welche zu sehen, seit Ende September tut sich aber wieder gar nichts. Ich habe deswegen bei der Stadt nachgefragt.

Rasenfläche und Bepflanzung sollen übrigens nur provisorisch wiederhergestellt werden, weil noch „ca. 2021“ eine Restaurierung der Brunnenschalen, Platten und Einfassungen vorgesehen ist. Dieses Arbeiten in Etappen ist zwangsläufig mit Mehrkosten verbunden.

Die Stadtwerke haben uns inzwischen informiert, dass die Aufgrabung an der Fußgängerbrücke über die Herrenalber Straße zur Reparatur eines Wasserrohrbruchs erforderlich war. Die Sperrung der Graf-Eberstein-Straße an der Einmündung in die Battstraße ist wegen der Neuverlegung von Gas- und Wasserleitungen erforderlich. Planmäßig soll diese Maßnahme ab der zweiten Oktoberhälfte im Heinrich-Heine-Ring fortgesetzt werden. Erst nach Abschluss dieser Arbeiten wird die Grube in der Fußgängerbrücke wieder geschlossen. Mehr ist uns nicht bekannt. Wir haben deshalb erneut nachgefragt. Im Mobilitätsportal der Stadt Karlsruhe ist die Maßnahme nicht vermerkt.

Neu in die Bürgergemeinschaft Rüppurr eingetreten ist:

Horst Kobialka, Heinrich-Heine-Ring 9, 76199 Karlsruhe

Seit Monaten ist unser schöner Ostendorfplatz verwüstet. Was dort gemacht werden sollte, und warum es nicht weitergeht, ist uns unbekannt. Wir haben deshalb beim Tiefbauamt nachgefragt und hoffen nicht nur auf baldige Antwort.

Ebenso unbekannt ist uns, was an der Einmündung der Graf-Eberstein-Straße in die Battstraße gemacht wird. Auch deshalb haben wir beim Tiefbauamt nachgefragt. Hingewiesen haben wir auch darauf, dass es sinnvoll gewesen wäre, vorab über die Änderung der Vorfahrtregelung zu informieren. Darauf hätten wir gerne im Monatsspiegel hingewiesen. Ausgangs des Heinrich-Heine-Rings ist die Situation nicht eben übersichtlich, und so mancher wird das neue Vorfahrtschild schon übersehen haben.

Mindestens im Gespräch ist bei der Stadtverwaltung eine nächtliche Geschwindigkeitsreduzierung auf 30 km/h für die Herrenalber Straße zwischen Allmendstraße/Battstraße und Pfauenstraße/Tulpenstraße. Solange in nördlicher Fahrtrichtung zwei Fahrspuren vorhanden sind, kann man das vergessen. Wenn ich tagsüber mit 50 km/h unterwegs bin, werde ich garantiert überholt. An der nächsten Ampel muss ich dann bremsen, und bei grün wieder beschleunigen, weil die Überholer dort „hängengeblieben“ sind. Ohne diese Überholer hätte ich grüne Welle. Das ist mehrfache Energieverschwendung, und ich ärgere mich jedes Mal.

Ich bin auch schon in südlicher Richtung überholt worden. Das ging dann über die durchgezogene Linie und Gegenfahrbahn. Selbstverständlich ist die Unvernunft und Rücksichtslosigkeit mancher Zeitgenossen kein Argument gegen Maßnahmen zur Lärmverminderung. Eine gewisse Erfolgsaussicht sollten die Maßnahmen allerdings schon haben. Das scheint mir eher kontraproduktiv, weil das Bremsen und Anfahren mehr Lärm produziert 

Ausweislich der Unterlagen, die wir deswegen von der Arbeitsgemeinschaft Karlsruher Bürgervereine (AKB) erhalten haben, hat der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club dazu eine Stellungnahme abgegeben. Wir nicht. Weil wir nicht gefragt wurden. Komisch.

Für die Straßenbahn gilt die Geschwindigkeitsreduzierung, wenn sie denn kommt, offenbar nicht.

 

Neu in die Bürgergemeinschaft Rüppurr eingetreten sind:

Laura und Paul Rothe mit Quintin, Lützowstraße 8,76199 Karlsruhe

Cornelia Strobel und Simon Geraghty mit George, Lange Straße 110a, 76199 Karlsruhe

Birgit und Maximilian Wilkendorf, Herrenalber Straße 32a, 76199 Karlsruhe

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