In der Vorstandssitzung am 6. Februar haben die Stadtwerke uns über den Fortgang bei der Verlegung der Fernwärmeleitungen in Rüppurr informiert. Voraussichtlich ab April wird der Krokusweg von beiden Enden her angegangen. Zunächst werden die Wasser- und Gasleitungen ausgetauscht, die offenbar das Ende ihrer Lebensdauer erreicht haben. Erst danach kommt die Fernwärme dran. Gesperrt wird „nur“ eine Fahrspur; die andere wird in beiden Richtungen genutzt und durch eine „Baustellenampel“ geregelt. Eine großräumige Einbahnstraßenregelung, mit Umleitungen über andere Straßen, hält die Stadt nicht für notwendig. Während der Sommerferien wird die Kreuzung Krokusweg / Holderweg gesperrt, so dass auf beiden Straßen eine Geradeaus-Fahrt nicht mehr möglich ist. Die Kleingärten können aber über eine Behelfsabbiegespur vom Krokusweg aus angefahren werden. Das letzte Teilstück im Krokusweg, vor dem Max-Plank-Gymnasium, kommt im nächsten Jahr dran.

Das Forum Recht beschäftigt auch uns, weil der Bürgerverein Stadtmitte die Arbeitsgemeinschaft Karlsruher Bürgervereine (AKB) um Unterstützung im Kampf gegen den vorgesehenen Standort auf dem BGH-Gelände („Karlstor“, Ecke Herrenstraße / Kriegsstraße) und bei der Suche nach einem anderen Standort gebeten hatte. Wir haben das diskutiert und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass wir das nicht unterstützen. Sowohl funktional (der BGH will das noch zu erstellende Gebäude für seine Öffentlichkeitsarbeit mitbenutzen) als auch städtebaulich-historisch (das Gelände war dort früher bebaut) ist das Karlstor der richtige Standort. Und gegen den vorgeschlagenen Alternativstandort am Ostende des Schlosses wehrt sich das KIT, wie ganz aktuell auch in den BNN zu lesen ist. Die von der Universität angeblich nicht mehr benötigten Gebäude dürfen aktuell wegen PCB-Belastung nicht mehr benutzt werden; die Sanierung ist in einer fortgeschrittenen Planungsphase. Auf das Gebäude des Finanzamts Karlsruhe-Stadt, dass in diesem Jahr in die Oststadt umziehen wird, wirft das Amtsgericht Karlsruhe schon seit längerem ein begehrliches Auge, weil es mit der Aufteilung auf mehrere Standorte (Schlossplatz, Lammstraße und Kaiserstraße) nicht glücklich ist, und das gleiche tut die Staatliche Kunsthalle mit dem Amtsgerichtsgebäude am Schlossplatz, weil das die einzige Möglichkeit ist, wohin sie sich erweitern kann. Ein Votum gegen den Standort am Karlstor für das Forum Recht würde das Projekt wahrscheinlich beenden, zumindest was Karlsruhe betrifft.

Neu in die Bürgergemeinschaft Rüppurr eingetreten sind:

Dorothee und Gerald Hammer, Graf-Eberstein-Straße 57, 76199 Karlsruhe,

Katja und Thomas Koller mit Niels, Greta und Henri, Riedstraße 5, 76199 Karlsruhe.

 

Es grüßt Sie herzlich Ihr

 

Friedrich Lemmen

Vorsitzender

Im vergangenen Jahr habe ich die Stadtwerke wegen unterbliebener Information über die Maßnahme an der Kreuzung Battstraße / Graf-Eberstein-Straße / Heinrich-Heine-Ring deutlich kritisiert. Die Stadtwerke haben Besserung nicht nur gelobt, sondern auch praktiziert. Telefonisch haben sie mich informiert, dass die Maßnahme ab dem Frühjahr fortgesetzt wird. Die Gas- und Wasserleitungen müssen in der ganzen Neuen Gagfah ausgetauscht werden. Zuerst werden die Hausanschlüsse erneuert, was derzeit offenbar in den Fußwegen der Reinhold-Schneider-Straße stattfindet. Danach kommen die unter den Fahrbahnen verlegten Rohre dran. Dafür werden Reinhold-Schneider-Straße und Heinrich-Heine-Ring jeweils halbseitig gesperrt. Das an manchen Stellen ausgiebig praktizierte Parken auf der Fahrbahn ist dann natürlich ausgeschlossen. Es empfiehlt sich, bald mit dem Freiräumen der Garagen anzufangen; erfahrungsgemäß dauert so etwas länger, als zunächst gedacht. Und wenn die Garage dann freigeräumt ist, kann man sie vielleicht auch nach Beendigung der Maßnahme benutzen, statt wieder einen gegenläufigen PKW-Verkehr zu verhindern. Insbesondere südlich des Parkplatzes zum „Klostermann-Areal“ frage ich mich immer wieder, ob die Feuerwehr dort aktuell einen Einsatz mit ihren Großfahrzeugen fahren könnte, ohne einen Haufen Rückspiegel abzurasieren.

Die Verlegung der Fernwärmeleitungen wird in diesem Jahr im Krokusweg fortgesetzt. Dafür muss die Straße halbseitig gesperrt werden. Wir hoffen, dass das reicht; es wird auch so schon schlimm genug. Die Anwohner werden wie üblich schriftlich informiert. Wir waren uns aber einig, dass insbesondere wegen der Schulen, Kleingartenvereine usw. eine breitere Information notwendig ist. Die Stadtwerke haben zugesagt, uns in der Vorstandssitzung am 6. Februar persönlich zu informieren, damit wir das dann über Monatsspiegel und Website weitergeben können.

Den Eindruck, dass sich am Ostendorfplatz gar nichts tut, hatten nicht nur wir. Das Gartenbauamt hat jetzt aber mitgeteilt, dass er nicht richtig ist. Bis kurz vor Weihnachten sei im Technikschacht, also unterirdisch, gearbeitet worden. Die Arbeiten an der Pumpentechnik seien fast abgeschlossen. Allerdings habe es das Problem gegeben, dass es nicht möglich gewesen sei, die Leitungen im Inneren des Brunnens wie geplant anzuschließen. Deshalb habe die obere Brunnenschale abgenommen werden müssen. Und richtig, auf „alten“ Bildern sieht man, dass der Brunnen eigentlich zwei Schalen hat, nicht wie jetzt nur eine. Heute – 15. Januar – habe ich einen Bagger, einen Lkw und anderes Gerät auf dem Platz gesehen. Es geht also weiter.

 

Es grüßt Sie herzlich Ihr

 

Friedrich Lemmen

Vorsitzender

Alle Jahre wieder … bedanken wir uns bei Familie Frank für den schönen Weihnachtsbaum vor dem Rathäusle. Und wenn Sie Ihren noch nicht gekauft haben, denken Sie doch bitte daran, dass es ihn direkt vor der Haustür gibt, beim Christbaumhof Frank in Rüppurr.

Der „Stadtteilspaziergang“ zur Einleitung des städtebaulichen Entwurfs für den „Festplatz“ und die Sportplätze (ehemals Alemannia Rüppurr) war trotz unfreundlichen Wetters gut besucht. Etwa 60 Teilnehmer aus der Bürgerschaft der betroffenen Stadtteile haben viele Anregungen gegeben. Der Kollege Hornuff hat das in seinem Bericht sehr ausführlich dargestellt und mich – vielen Dank! – vorab informiert, weshalb ich einfach darauf verweise. Das zeigt auch, dass die Bürgervereine hier an einem Strang ziehen. Und nicht erst seit kurzem: Entsprechende Wünsche tragen wir seit Jahren immer wieder an die Stadt heran. Die rege Beteiligung der Bürgerschaft hat Planungsbüro und Stadtverwaltung etwas überrascht, aber auch gefreut, weil das zu vermehrter Planungssicherheit führt. Wir hoffen auf Wiederholungen bei den weiteren öffentlichen Terminen, die wir rechtzeitig ankündigen werden.

Zum geplanten nächtlichen Tempolimit auf der Herrenalber Straße zwischen Battstraße und Tulpenstraße hatte ich Kooperationsgespräch der Karlsruher Bürgervereine mit der Stadtverwaltung 9. Oktober eine vorläufige negative Stellungnahme abgegeben. Der Grund dafür war der zweispurige Ausbau in Richtung Norden und meine Befürchtung verstärkter Verkehrsgefährdungen durch dann noch größere Geschwindigkeitsunterschiede auf den beiden Fahrbahnen.

Mittlerweile hat sich im Vorstand der Bürgergemeinschaft eine andere Mehrheitsmeinung gebildet. Zu Recht wurde darauf hingewiesen, dass durch die Verminderung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit die bisher durchaus üblichen (auch jetzt schon überhöhten) Geschwindigkeiten das Risiko eines Fahrverbots nach sich ziehen, was erfahrungsgemäß eine erheblich disziplinierende Wirkung auf die Verkehrsteilnehmer ausübt. Vor der Sitzung des Gemeinderats, in der darüber entschieden werden soll, habe ich die Fraktionen und das Hauptamt entsprechend informiert. Zugleich habe ich gebeten, bei einer Verringerung der Fahrspuren im Zuge der fälligen Sanierung der Herrenalber Straße zu prüfen, ob das Tempolimit dann noch erforderlich ist. Bei einer Fahrspur bestimmt der vorderste das Tempo, und die meisten sich eben doch an die Geschwindigkeitsbeschränkungen. 

Wegen der Sperrung des Heinrich-Heine-Rings an der Einmündung in die Battstraße hatte ich an die Stadtwerke geschrieben und um nähere Information gebeten. Mittlerweile haben die Stadtwerke geantwortet (und sich für die späte Antwort entschuldigt): Die Sperrung wird zum Jahresende aufgehoben.

Am Ostendorfplatz tut sich leider gar nichts. Weder mit Bauarbeiten, noch mit Informationen darüber, wann es weitergeht. Ich hatte das Gartenbauamt so verstanden, dass der Platz bis zum Jahresende noch provisorisch rekultiviert wird. Da muss ich mich wohl verlesen haben. Allem Anschein nach bleibt uns die derzeitige Anpassung an das gesamtstädtische Erscheinungsbild mindestens bis zum Frühjahr erhalten.

Der Vorstand der Bürgergemeinschaft wünscht Ihnen schöne Weihnachten und für das neue Jahr Gesundheit, Lebensfreude und Schaffenskraft. Ihr

 

Friedrich Lemmen

Vorsitzender

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