Am Donnerstag, den 29. Oktober 2020, findet um 19:00 Uhr im katholischen Gemeindesaal, neben der Christ-König-Kirche, Tulpenstraße 1A, die diesjährige Mitgliederversammlung mit folgender Tagesordnung statt:

  1. Begrüßung
  2. Jahresbericht
  3. Kassenbericht
  4. Kassenprüfbericht
  5. Aussprache über die Berichte TOP 2-4
  6. Entlastung von Vorstand und Kassier
  7. Neuwahl des kompletten Vorstandes
  8. Verschiedenes

Die Teilnehmerzahl müssen wir zur Seuchenprävention auf 25 Personen beschränken; es gilt das Motto: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Die Teilnahme ist – anders als früher – Vereinsmitgliedern vorbehalten; es werden allerdings auch nur Vereinsangelegenheiten behandelt. Die am Versammlungstag geltenden Hygieneregeln (Abstand, Maske usw.) sind zu beachten. Wir bitten, die Personalien (Name, Anschrift, Telefonnummer, E-Mail-Adresse) fertig ausgedruckt mitzubringen; sie werden für die behördlich vorgeschriebene Dauer aufbewahrt und dann vernichtet.

Schlagworte

Zur Gemeinderatssitzung am 21. Juli hatte die Fraktion der Grünen beantragt, auf der Herrenalber Straße stadteinwärts temporär eine Fahrspur zum über breiten Fahrstreifen umzuwidmen. In der Woche vorher habe ich deshalb allen Parteien im Gemeinderat geschrieben:

… für den Umbau der Herrenalber Straße gibt es einen Entwurf der Stadt, der nach meiner Erinnerung im Sommer 2012 öffentlich vorgestellt wurde. Vorgesehen ist eine Reduzierung auf eine einstreifige Fahrbahn in beiden Fahrtrichtungen, mit einer Auffächerung an den Ampeln und separaten Abbiegespuren. Die Planung wurde damals im Vorstand beraten und fand im Wesentlichen unsere Zustimmung. Bei der öffentlichen Vorstellung hielten sich Zustimmung und Ablehnung nach meiner Erinnerung die Waage.

Es wäre vielleicht nicht uninteressant, in einem befristeten Versuch, z.B. für ein Jahr, festzustellen, welche Vor- und Nachteile diese Lösung in der Realität hätte. Dem Vorschlag, stadteinwärts eine Fahrspur zum überbreiten Fahrstreifen umzuwidmen (Ziffer 1 des Antrags der GRÜNE-Gemeinderatsfraktion), kann ich allerdings wenig abgewinnen.

Rüppurr ganz vorn! Anfang Juli wurden gegenüber der Sparkassen-Filiale die ersten beiden offiziellen Carsharing-Parkplätze in Karlsruhe „eingeweiht“. Der Kurier berichtete. Die BNN auch, aber irgendwie habe ich den Eindruck, dass sie nicht wirklich anwesend war. Wer die Artikel gelesen hat, weiß, was ich meine.

Die Zweckbestimmung bedeutet, dass dort nur Carsharing-Fahrzeuge (Stadtmobil und eventuelle Konkurrenten) parken dürfen. Für andere Fahrzeuge beträgt die „Parkgebühr“ 55 €. Also widerstehen Sie bitte der Versuchung, wenn der Parkplatz frei ist. Die Wahrscheinlichkeit, abkassiert zu werden, ist ziemlich hoch, weil dafür erst nicht der kommunale Ordnungsdienst kommen muss. Der Carsharing-Kunde, der den Parkplatz besetzt findet, macht einfach ein Foto und sendet es an die Stadt. Die „Rechnung“ findet wie von selbst zu Ihnen.

Wir hätten uns gewünscht, vorher angesprochen, statt erst zur Einweihung eingeladen zu werden, auch wenn wir zugeben müssen, dass die Stadt über die Nutzung öffentlicher Flächen allein entscheiden kann. Und wären wir gefragt worden, hätten wir keine Einwendungen gehabt. Der Standort ist richtig. Carsharing-Fahrzeuge brauchen feste Abstellplätze. Und die Idee, Fahrzeuge zu teilen, macht für viele durchaus Sinn. So mancher hat schon kein eigenes Auto mehr, obwohl er immer wieder eines braucht. Das spart nicht nur Geld, sondern vermindert auch die mit der Produktion verbundenen Umweltbelastungen.

Wir haben natürlich die Gelegenheit genutzt, die Verantwortlichen der Stadt an die Notwendigkeit zu erinnern, die verbleibenden Parkplätze als Kurzzeitparkplätze zu erhalten, durch Kontrolle der Parkscheiben-Pflicht. Das gefällt nicht jedem, auch mir nicht, wenn ich‘s mal wieder vergessen habe und erwischt wurde. Aber nur so lässt sich verhindern, dass die Parkplätze Park+Ride-Plätze werden, wie sie es früher einmal waren. Und dann würde der Einkauf auf dem Markt bzw. in den umliegenden Geschäften um einiges mühseliger.

 

Bleiben Sie gesund! Es grüßt Sie herzlich Ihr

 

Friedrich Lemmen

Vorsitzender

BG Rüppurr e. V.

Wir bieten Ihnen hier Informationen zu den Aktivitäten unseres Vereins, aber auch natürlich zu unserem schönen Ortsteil Rüppurr, wie dessen Geschichte und was ihn aktuell bewegt.

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