Radschnellweg Karlsruhe-Ettlingen

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Hintergrund:

Der Regionalverband Mittlerer Oberrhein (RVMO) hat im Rahmen einer Machbarkeitsstudie die Radpotenziale entlang der Strecke Ettlingen – Karlsruhe – Stutensee (Bruchsal) ermitteln lassen und dabei den Teilabschnitt Karlsruhe – Ettlingen als denjenigen mit dem größten Radpotenzial in Baden-Württemberg ermittelt.

Doch damit ist die Vorplanung noch nicht abgeschlossen. Es finden nun „faunistische Kartierungen“ für einen „landschaftspflegerischen Begleitplan“ statt – und zwar zwischen Frühjahr 2025 und Frühjahr 2026 ein komplettes Jahr lang. Was Gegenstand dieser Kartierungen ist, ist uns nicht bekannt. Die geschützten Biotope („Waldfreie Sümpfe in den Salmenwiesen westlich von Rüppurr“) sind seit 2014 kartiert. Anschließend steht ein „Vorentwurf“, auf dessen Basis dann in die „Detailplanung“ gegangen werden soll. Danach folgt dann ein Planfeststellungsverfahren, wofür alleine auch noch einmal 1,5 Jahre veranschlagt werden. Bei optimalem Verlauf kann 2029 mit dem Bau begonnen werden. Für die Fertigstellung gibt es keine Prognosen.

Unterlagen

Informationen des Regierungspräsidiums

Stellungnahme der BGR

Die Bürgergemeinschaft Rüppurr nimmt die Planung zur Kenntnis. Wir haben kein Verständnis dafür, dass der Bau eines Radwegs in Deutschland mittlerweile über 10 Jahre dauert. Dies ist geradezu ein Paradebeispiel für Bürokratie. Auch ist die Radschnellwegplanung aus unserer Sicht zu unflexibel. Für eine gute Radwegverbindung zwischen Karlsruhe und Ettlingen würde sich die Herrenalber Straße eignen, die ohnehin weiter fahrradfreundlicher umgebaut werden soll (siehe Planung auf dieser Seite). Es fehlte dann nur eine bessere beidseitige Querung der A5.

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