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Nachrichten aus Rüppurr

Bürgerversammlung am 20. Juli 2017

Am 20. Juli 2017 veranstalten die Bürgergemeinschaft Rüppurr und die Stadt Karlsruhe ab 18:00 Uhr im Joseph-Keilberth-Saal des Wohnstifts Rüppurr, Erlenweg 2, 76199 Karlsruhe, eine Bürgerversammlung, für die Rüppurrer Einwohnerschaft, und natürlich auch für Interessierte aus den angrenzenden Stadtteilen statt. Es wurde folgende Themen auf die Tagesordnung gesetzt:

  • Lärmschutzmaßnahmen (Lärmaktionspläne 2009 bzw. 2014/16; bisherige Umsetzung, einschließlich Doppelhaushalt 2017/18; voraussichtliche Maßnahmen des Doppelhaushalts 2019/20; mittelfristige Planung)
  • Umbau der Herrenalber Straße (Gestaltung und Zeitplan)
  • Parken in Rüppurr (Gehwegparken: Zeitplan und Durchführung der Änderungen; Problem Beschäftigte und Besucher des Diakonissenkrankenhauses; Belastung durch Pendler)
  • Flächennutzungsplan 2030
  • Pflege- und Altenheimplätze in bzw. nahe Rüppurr
  • Verbesserung der Nahversorgung in bzw. nahe Rüppurr

 

Die Versammlung wird von Herrn Oberbürgermeister Dr. Mentrup und mir geleitet. Es werden kompetente Gesprächspartner der Fachämter bereitstehen, und es wird ein Wortprotokoll erstellt.

 

Bitte kommen Sie, und melden Sie sich zu Wort, um der Verwaltung zu zeigen, dass Ihnen diese Themen wichtig sind. Je besser die Versammlung besucht ist, desto ernster werden wir genommen.

 

Zum Thema Nahversorgung, das auf der Tagesordnung der Bürgerversammlung steht, gibt es eine uns interessant erscheinende Entwicklung.

 

Die Betreiberin des Nahkauf-Markts am Ostendorfplatz, Frau Silke Krug, ist mit Konzernmitarbeitern der REWE wegen der Errichtung eines Vollsortiment-Marktes mit einer Verkaufsfläche von ca. 1.800 m² auf dem bisherigen Gelände der Alemannia Rüppurr bei uns vorstellig geworden. Das ist das Dreifache der Fläche am Ostendorfplatz, aber nur ein Drittel des Real am Huttenkreuz in Ettlingen. Die projektierte Fläche sei erforderlich, um ein Vollsortiment anbieten zu können, was am Ostendorf nicht möglich ist. Der projektierte Markt solle den Markt am Ostendorfplatz nicht ersetzen, sondern ergänzen. Ohne diese Ergänzung stehe der Standort am Ostendorfplatz mittelfristig zur Disposition.

 

Die Bürgergemeinschaft Rüppurr steht seit langem auf dem Standpunkt, dass die Versorgungssituation in den südlichen Stadtteilen unbefriedigend ist, und hat schon vor über einem Jahrzehnt die Errichtung eines solchen Vollsortimentsmarktes auf dem Gelände des Kleingartenvereins Seewiesen vorgeschlagen, der dafür Richtung Oberwald verlegt werden sollte.

 

Die Planungen der REWE scheinen recht konkret zu sein, aber noch für Änderungen offen, insbesondere für eine bauliche Aufstockung. Eine Verbindung von Markt und Eigentumswohnungen ist wegen der organisatorischen Probleme bei einer Vielzahl von Ansprechpartnern unerwünscht. Offen ist die Rewe aber für jede Art von Nutzung, bei der sie es mit einem einzigen Ansprechpartner zu tun hat, also z.B. einer Baugenossenschaft oder dem Betreiber eines Altenheims oder von Pflegeplätzen.

 

Den Mangel an Pflegeplätzen, und Möglichkeiten zur Behebung dieses Mangels, haben wir bei anderer Gelegenheit gegenüber der Stadtverwaltung schon angesprochen.

 

Der Vorstand der Bürgergemeinschaft Rüppurr hat deshalb beschlossen, das Projekt der REWE zu befürworten, mit einer möglichst hohen baulichen Ausnutzung des Geländes durch Wohnungen, Heim- oder Pflegeplätze, und ich habe den Oberbürgermeister entsprechend informiert.

 

Für die Verwirklichung dieses Vorhabens sind natürlich noch etliche Bedingungen zu erfüllen, und bis das geschehen ist, fließt viel Wasser den Rhein hinunter.

 

Es grüßt Sie freundlich Ihr

 

Friedrich Lemmen

Vorsitzender

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