Am 30. April fand das 31. Maibaumstellen statt. Alles hat wie immer gut geklappt. Wir bedanken uns beim Christbaumhof Frank für die Baumspitze, und dass wir den Stamm dort zwischen lagern konnten, bei der Freiwilligen Feuerwehr für das Aufstellen des Baums und beim Roten Kreuz, wie auch dem Polizeiposten Rüppurr, dass sie nach dem Rechten geschaut haben. Das schlechte Wetter kam erst, als wir fertig waren. Die Stimmung im Zelt hat es nicht getrübt, und wir hoffen, dass der Regen unseren Festwirt Michael Koffler nicht die Bilanz verhagelt hat.

Garantiert der nächste Aufreger wird das Thema Gehwegparken. Mitte Mai letzten Jahres hat die Stadtverwaltung im 10. Kooperationsgespräch mit der AKB die Pilotprojekte in drei Stadtteilen und ihre Vorstellungen über die Umsetzung in der ganzen Stadt präsentiert. Ich habe damals eindringlich darum gebeten, vor Durchführung der Maßnahmen die Bevölkerung in Stadtteilversammlungen zu informieren, und das nicht den Bürgervereinen zu überlassen, auch um zu vermeiden, dass diese Unternehmen zu erwartenden Unmut über den Verlust von Abstellplätzen leiden.

Mit einer Vorwarnzeit von zwei Wochen fand am 20. April eine Informationsveranstaltung der Stadt Karlsruhe für die Bürgervereine statt, um über die weitere Vorgehensweise zu informieren. Sie wissen es schon: Da fand unsere Mitgliederversammlung statt, mit Vorstandswahlen, und das ist der Grund, warum Rüppurr in dieser Informationsveranstaltung nicht vertreten sein konnte.

Die Stadt stellt sich das so vor, dass die Bürgervereine bis Ende Juni eine Liste erstellen, wo das Gehwegparken zukünftig legalisiert werden soll. Und wo es nicht legalisiert wird, mit Schildern und Markierungen, da wird kassiert und abgeschleppt.

So, wie die Stadt sich das vorstellt, funktioniert das nicht. Dafür reicht die Zeit einfach nicht. Und wir haben wenig Lust, der Blitzableiter der Stadt Karlsruhe zu sein. Der Vorstand wird darüber in der nächsten Sitzung am 12. Mai beraten.

Am besten wissen natürlich Sie selbst, was vor Ihrer Haustür möglich ist oder nicht. Es gibt einen Leitfaden der Stadt Karlsruhe, auf dessen vorletzter Seite Sie die Legalisierung des Gehwegparken beantragen können.

Dokumente Gehwegparken

Der Vorstand der Bürgergemeinschaft Rüppurr verabschiedet sich von Gudrun Balley und Herbert Müller, die bei den letzten Vorstandswahlen nicht mehr kandidiert haben. Für ihr Engagement sind wir beiden zu großem Dank verpflichtet.

Gudrun Balley gehörte dem Vorstand 32 Jahre an, zuletzt als Beisitzerin, und davor 20 Jahre als Schriftführerin, in jenen fernen Zeiten, als die Protokolle noch mit Stenoblock und Schreibmaschine erstellt wurden. Auch die Korrespondenz des Vorsitzenden mit der Stadt Karlsruhe und anderen Institutionen hat sie auf diese Weise angefertigt. Durch ihre anderen Ehrenämter hat sie die Rüppurrer Bevölkerung wie kaum sonst jemand gekannt. Zuverlässig hat sie uns bei unseren Festen geholfen, und sie hat versprochen, das auch in Zukunft zu tun. Der Vorstand hat sie zum Ehrenmitglied ernannt.

Herbert Müller gehörte dem Vorstand 20 Jahre lang an, davon zehn Jahre als Vorsitzender, und danach für eine weitere Wahlperiode als (sehr aktiver) erster stellvertretender Vorsitzender. Ganz ausgeschieden ist er aber nicht: In der Arbeitsgemeinschaft Karlsruher Bürgervereine, deren Kassier er mittlerweile ist, vertritt er weiterhin die Interessen der Bürgergemeinschaft Rüppurr. Bei der Vorbereitung unsere Feste beteiligt er sich wie gewohnt. Auf Antrag des Vorstandes hat die Mitgliederversammlung ihn zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

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