Nachrichten aus Rüppurr

Am 30. April fand bei strahlendem Sonnenschein das Maibaumstellen statt. Aus meiner Sicht eine richtige Werbung für die Freiwillige Feuerwehr und insbesondere für die erfreulich große Jugendfeuerwehr. Wir bedanken uns bei allen, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben, neben der Feuerwehr bei unserem Festwirt Michael Koffler, beim Christbaumhof Frank, beim Roten Kreuz, der Polizei, und der Harmonie Karlsruhe (ja, Karlsruhe, nicht Rüppurr, das habe ich auch nicht gewusst), die von Beginn an den Einzug des Maibaums musikalisch begleitet hat.

Nachdem es in den vergangenen Jahren immer wieder zu teils schweren Unfällen an Kreuzungen mit der S-Bahn in Rüppurr gekommen ist, gab es am 16. April einen Runden Tisch bei der AVG mit Experten des Eisenbahnbundesamtes und der Stadt Karlsruhe zu der Frage, wie man die Sicherheit hier verbessern kann. Ich danke den Vertretern der in Rüppurr aktiven Parteien, dass sie die Vertretung unseres Stadtteils beim Runden Tisch wahrgenommen haben: Frau Stadträtin Meier-Augenstein und Herr Wehrle (CDU), Herr Stadtrat Honné und Herr Kölling (Grüne) sowie Herr Dr. Steffens (SPD), der das Treffen initiiert hatte. Nach intensiver Beratung einigte man sich darauf, dass zunächst die Idee, Schranken wie in Ettlingen nachzurüsten, nicht weiter verfolgt wird:

Hierfür ist an den Kreuzungen momentan zu wenig Platz und die Schließzeiten wären erheblich länger als bei der jetzigen Ampellösung.

Stattdessen soll erst einmal die Ampelschaltung am Ostendorfplatz verändert werden: Kommt eine Bahn stadtauswärts, erhält künftig auch der Autoverkehr auf der Herrenalber Straße rot. Denn nach Auswertung der AVG entstanden die meisten Unfälle dadurch, dass ortskundige Autofahrer hier rechts abgebogen sind. Daher hätte ich auch die dringende Bitte an Sie alle, dass Sie nicht aus Bequemlichkeit oder Gewohnheit da abbiegen, wo Sie das nicht dürfen. Die Stadt denkt sich die Abbiegeverbote nicht aus, um Sie zu gängeln oder zu ärgern.

Und es geht auch nicht nur um Ihre eigene Sicherheit. Bei einer Notbremsung „fliegen“ Fahrer und Fahrgäste der Straßenbahn aus den Sitzen. Auf den Sitz davor, auf den gegenübersitzenden Fahrgast, die stehenden Fahrgäste durch den Gang. Mit exakt derselben Geschwindigkeit, die die Straßenbahn bei Beginn der Bremsung hatte. Auch da gibt‘s Verletzte. 

 

Für die Jahreshauptversammlung am Mittwoch, 15. Mai 2019, um 19:00 Uhr im katholischen Gemeindesaal der Christ-König-Kirche geben wir die Tagesordnung wie folgt bekannt:

 

1) Begrüßung

2) Ehrungen

3) Jahresbericht

4) Finanzbericht

5) Rechnungsprüfungsbericht

6) Aussprache zu 3.-5.

7) Entlastung von Vorstand und Kassier

8) Vorstellung der Stadtwerke-Fernwärmeverlängerung vom Krokusweg zur Diakonissenstraße

9) Verschiedenes

 

Im letzten Monatsspiegel habe ich berichtet, dass wir unter anderem wegen des Themas „Gehwegparken“ eine Bürgerversammlung beantragt haben. Diesen Antrag hat Oberbürgermeister Dr. Mentrup jetzt endgültig abgelehnt. Wegen der Probleme, die durch die Maßnahmen der Stadt zur Regulierung des Gehwegparkens entstanden sind, verweist er auf „Gespräche vor Ort zwischen den Fachämtern und der Bürgergemeinschaft“. Solche Gespräche, praktisch unter Ausschluss der Öffentlichkeit, haben wir gerade bei heiklen Themen wie dem Gehwegparken schon immer abgelehnt. Wie wir jetzt ohne unzumutbaren Aufwand die Betroffenen an einem Gespräch den Fachämtern beteiligen können, ist uns einstweilen ein Rätsel.

 

Neu in die Bürgergemeinschaft Rüppurr sind eingetreten:

  • Marianne und Markus Werle mit Lina und Sofia, Graf-Eberstein-Straße 59.

 

Es grüßt Sie herzlich Ihr

 

Friedrich Lemmen

Vorsitzender

Das Diakonissenkrankenhaus und die St. Vincentius Kliniken haben sich bekanntlich zu den ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe zusammengeschlossen. Welche Veränderungen sich dadurch für den Klinikbetrieb in Rüppurr bzw. der Südstadt ergeben, und welche Bauvorhaben damit verbunden sind, darüber berichtet der Vorstand der ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe in einer Veranstaltung mit der Bürgergemeinschaft Rüppurr am 6. Mai 2019 ab 19:00 Uhr im Veranstaltungssaal der Diakonissenanstalt, Diakonissenstraße 28.

Der Oberbürgermeister hat mir wegen der Parksituation in der Diakonissenstraße geantwortet. Die „Parkmarkierungen … [entsprechen] nicht dem aktuellen Richtwert von zwei Metern Breite … Dadurch stehen die größeren Pkw entweder über die Markierung hinaus oder auf dem Gehweg“. [Persönliche Anmerkung: Mit meinem Kompaktklasse-Auto kann ich das aber auch kaum vermeiden.] Aufgrund der vorhandenen Gehwegbreite und um klar verständliche Verkehrswegverhältnisse zu erreichen, werden die vorhandenen Markierungen um 50 cm auf den Bordstein erweitert … Bereits heute ist die bestehende Fahrbahnrestbreite von fünf Metern ausreichend, um den Begegnungsverkehr zwischen zwei Personenkraftwagen zu ermöglichen. Diese sind dabei gezwungen, langsam aneinander vorbei zu fahren, was zusätzlich einen verkehrsberuhigten Effekt darstellt“.

Wenn‘s nur immer so einfach wär‘ … Uns erreichen immer wieder Beschwerden, die wir an die Stadt weitergeben. Herr Dr. Mentrup hat wegen der „Fragestellungen“ zum Gehwegparkeneine Besprechung zwischen Ordnungs- und Bürgeramt und Bürgergemeinschaft vor Ort vorgeschlagen. Das würde heißen: ohne die Betroffenen, und zwar alle, mit ihren durchaus unterschiedlichen Interessen. Eine Bürgerversammlung drängt sich aus unserer Sicht deswegen nachgerade auf, und eine solche haben wir beantragt.

Vom 26. April bis 2. Mai 2019 findet zum mittlerweile 34. Mal das Maibaumfeststatt, mit Michael Koffler als unserem Festwirt. Am 30. April gegen 18:30 Uhr wird die freiwillige Feuerwehr Rüppurr im Beisein von Frau Stadträtin Bettina Meier-Augenstein und mir den Maibaum aufstellen. 

Die Jahreshauptversammlungfindet am Mittwoch, 15. Mai 2019, um 19:00 Uhr im katholischen Gemeindesaal der Christ-König-Kirche statt. Die Tagesordnung wird noch veröffentlicht.

 

Es grüßt Sie herzlich Ihr

 

Friedrich Lemmen

Vorsitzender

In der Adventszeit hat Familie Frank vom Rüppurrer Christbaumhof Frank wieder mit einem schönen großen Weihnachtsbaum erfreut, wofür wir uns an dieser Stelle herzlich bedanken.

Wegen der Parksituation in der Diakonissenstraße habe ich jetzt an die Stadtverwaltung geschrieben. Die Parkstreifen auf der Fahrbahn sind selbst für Kleinwagen zu schmal. Entweder steht man mit den Rädern auf dem Gehweg („Knöllchen“!), oder man steht mit den Rädern auf dem weißen Streifen oder sogar darüber hinaus („Knöllchen“!). Für einen gegenläufigen Autoverkehr ist die verbleibende Fahrbahn aber zu schmal; ob objektiv oder subjektiv, spielt keine Rolle. Sehr häufig kann man beobachten, dass ein Autofahrer stehen bleibt, dass der andere vorbei kann. Da der  Notarztwagen über die Diakonissenstraße ausfährt, kann diese „Verkehrsberuhigung“ nicht wirklich gewollt sein. Dafür sind die Gehwege beiderseits etwa 3 m breit. Wenn man sie mit einem Meter in Anspruch nimmt, und den Parkstreifen um einen halben Meter verbreitert, sind sie immer noch breit genug, die Parkstreifen dann auch, und bei gegenläufigem Autoverkehr fliegen nicht die Außenspiegel durch die Gegend.

Die Situation ist nicht neu, und eigentlich wollte ich der Stadt schon seit Jahren deswegen schreiben, aber wie meine Oma zu sagen pflegte: „Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert“.

Die „Feiertagsruhe“ ist beendet, aber es ist noch zu früh, um über Ergebnisse zu berichten.

Es grüßt Sie herzlich Ihr

Friedrich Lemmen

Vorsitzender

BG Rüppurr e. V.

Wir bieten Ihnen hier Informationen zu den Aktivitäten unseres Vereins, aber auch natürlich zu unserem schönen Ortsteil Rüppurr, wie dessen Geschichte und was ihn aktuell bewegt.

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