Alle Wetter, konnte man in diesem Jahr zum Thema Sonnwendfeier unter der Dreschhalle nur sagen. Da hatten die Mitarbeiter von BGR, AWO und dem THW am Donnerstag bis abends aufgebaut und hergerichtet und dann kam der Sturm. Innerhalb von wenigen Minuten war die große Plane an der Dreschhalle beschädigt, die beiden großen Zelte daneben waren nur noch gut für die Tonne und die installierten Strahler und Lautsprecher der Musikanlage trieften vor Nässe. Gar nicht gut für elektrisch betriebene Gerätschaften. Bis weit in die Nacht hinein wurden sie mit dem Fön getrocknet und wieder instand gesetzt. Am Freitagmorgen war noch lange nicht sicher, ob die Sonnwendfeier überhaupt würde stattfinden können. Der Sturm hatte ganze Arbeit geleistet. Aber genau das taten dann auch die Helfer und so konnten wir das Fest doch noch pünktlich eröffnen. Ein Aufruf im Radio an die Bürger uns doch tatkräftig zu unterstützen, hatte Erfolg. Aufmerksame Radiohörer kamen zur Dreschhalle und haben beim Aufbau geholfen. Allen die geholfen haben hier ein großes Dankeschön.
Und es wurde doch noch ein schönes Fest. Wir freuen uns, dass Sie so zahlreich gekommen waren und dass wir sogar unseren OB Mentrup begrüßen durften. Erstaunlich war, wie die großen und kleinen Feuerwehrleute von der Freiwilligen Feuerwehr Rüppurr „mit links“ das völlig durchnässte Brennholz doch noch zu einem schönen Sonnwendfeuer entzünden konnten. Eine ihrer leichtesten Aufgaben – wie sie meinten. Hut ab und vielen Dank! Bedanken möchten wir uns natürlich auch bei unseren eigenen Helfern, den vielen fleißigen Händen der AWO unter Federführung ihres Vorsitzenden Michael Maier, der Truppe um Rene Schauerte, die für den richtigen Ton sorgte und Dany Schöner, die ihre Stimmungslieder zum Besten gab.

Auch die breite Mitarbeit des THW-Teams muss hervorgehoben werden. Wohl dem, der bei einem solch „stürmischen“ Fest das Technische Hilfswerk an seiner Seite hat. Ganz besonders engagiert zeigten sich aber Jene, die das erste Mal oder noch nicht so oft bei einem solchen Fest mitgeholfen haben. Dies waren: Elisa und Niklas Roth, Johanna, Benjamin  und Raphael Köhli, Leon Hornig und später kam noch Oliver hinzu. Sie gehörten zu den THW-Minis bis 10 Jahre bzw. zu der THW-Jugend. Und ich kann Ihnen sagen, besonders die Kleinsten waren kaum zu bremsen und machten ihre Sache großartig. Da sie für die Ausgabe nichtalkoholischer Getränke „zuständig“ waren, durften wir Großen nur unter deren Protest mal eine Flasche Wasser aus dem Kühlschrank holen oder gar eine Fanta öffnen. Den Platz an der Getränkeausgabe mussten wir Großen uns nahezu erkämpfen. Das Schönste war aber als eine der Mini-Mädchen strahlend meinte: Sie fände das alles ja soooo toll und wäre sooo glücklich, dass sie helfen darf. Auf solch einen Nachwuchs kann man wirklich nur stolz sein. Vielen Dank Euch großen Kleinen. 

BG Rüppurr e. V.

Wir bieten Ihnen hier Informationen zu den Aktivitäten unseres Vereins, aber auch natürlich zu unserem schönen Ortsteil Rüppurr, wie dessen Geschichte und was ihn aktuell bewegt.

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