Nachrichten aus Rüppurr

Das Maibaumfest findet dieses Jahr nicht statt. Einfach verschieben lässt es sich nicht. Im Juni stellt man keine Maibäume auf. Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht, aber das Risiko, dass es bei dem Fest zu Ansteckungen kommt, ist uns zu groß.

Nachholen lässt sich auch eine Sonnwendfeier nicht. Ob wir sie ausfallen lassen, machen wir von der weiteren Entwicklung abhängig, und werden Sie rechtzeitig informieren.

Terminlich nicht ganz so gebunden sind wir bei der Jahreshauptversammlung und beim Dreschhallenfest. Wir werden die weitere Entwicklung beobachten und dann entscheiden, ob das Dreschhallenfest vielleicht zum Ende der Sommerferien stattfinden kann. Selbstverständlich werden wir Sie auch wegen dieser Veranstaltungen informieren.

Ob es zu Verzögerungen bei den bereits angekündigten Baumaßnahmen im Krokusweg und Heinrich-Heine-Ring kommt, bleibt abzuwarten. Am Ostendorfplatz ist das ganz offensichtlich der Fall, aber nicht wegen des Corona-Virus. Da tat sich schon nichts mehr, als wir das Virus alle noch für ein rein innerchinesisches Problem gehalten haben.

Abgesagt wurde auch die erste Bürgerinformation zur Bauleitplanung für den „Festplatz“ und die Sportplätze am 18. März. Über diesen Termin wurden wir selbst erst am 27. Februar des Abends informiert, und da war es für eine Ankündigung auf üblichem Wege schon zu spät. Wir haben deswegen Plakate in unsere Schaukästen am Ostendorfplatz und der Tulpenstraße gehängt.

Eine solche Situation wie jetzt haben die allermeisten von uns noch nie erlebt. Das erfordert auch ein Abgehen von vertrauten Verhaltensweisen.

Bleiben Sie gesund! Ihr

Friedrich Lemmen

Vorsitzender

In der Vorstandssitzung am 6. Februar haben die Stadtwerke uns über den Fortgang bei der Verlegung der Fernwärmeleitungen in Rüppurr informiert. Voraussichtlich ab April wird der Krokusweg von beiden Enden her angegangen. Zunächst werden die Wasser- und Gasleitungen ausgetauscht, die offenbar das Ende ihrer Lebensdauer erreicht haben. Erst danach kommt die Fernwärme dran. Gesperrt wird „nur“ eine Fahrspur; die andere wird in beiden Richtungen genutzt und durch eine „Baustellenampel“ geregelt. Eine großräumige Einbahnstraßenregelung, mit Umleitungen über andere Straßen, hält die Stadt nicht für notwendig. Während der Sommerferien wird die Kreuzung Krokusweg / Holderweg gesperrt, so dass auf beiden Straßen eine Geradeaus-Fahrt nicht mehr möglich ist. Die Kleingärten können aber über eine Behelfsabbiegespur vom Krokusweg aus angefahren werden. Das letzte Teilstück im Krokusweg, vor dem Max-Plank-Gymnasium, kommt im nächsten Jahr dran.

Das Forum Recht beschäftigt auch uns, weil der Bürgerverein Stadtmitte die Arbeitsgemeinschaft Karlsruher Bürgervereine (AKB) um Unterstützung im Kampf gegen den vorgesehenen Standort auf dem BGH-Gelände („Karlstor“, Ecke Herrenstraße / Kriegsstraße) und bei der Suche nach einem anderen Standort gebeten hatte. Wir haben das diskutiert und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass wir das nicht unterstützen. Sowohl funktional (der BGH will das noch zu erstellende Gebäude für seine Öffentlichkeitsarbeit mitbenutzen) als auch städtebaulich-historisch (das Gelände war dort früher bebaut) ist das Karlstor der richtige Standort. Und gegen den vorgeschlagenen Alternativstandort am Ostende des Schlosses wehrt sich das KIT, wie ganz aktuell auch in den BNN zu lesen ist. Die von der Universität angeblich nicht mehr benötigten Gebäude dürfen aktuell wegen PCB-Belastung nicht mehr benutzt werden; die Sanierung ist in einer fortgeschrittenen Planungsphase. Auf das Gebäude des Finanzamts Karlsruhe-Stadt, dass in diesem Jahr in die Oststadt umziehen wird, wirft das Amtsgericht Karlsruhe schon seit längerem ein begehrliches Auge, weil es mit der Aufteilung auf mehrere Standorte (Schlossplatz, Lammstraße und Kaiserstraße) nicht glücklich ist, und das gleiche tut die Staatliche Kunsthalle mit dem Amtsgerichtsgebäude am Schlossplatz, weil das die einzige Möglichkeit ist, wohin sie sich erweitern kann. Ein Votum gegen den Standort am Karlstor für das Forum Recht würde das Projekt wahrscheinlich beenden, zumindest was Karlsruhe betrifft.

Neu in die Bürgergemeinschaft Rüppurr eingetreten sind:

Dorothee und Gerald Hammer, Graf-Eberstein-Straße 57, 76199 Karlsruhe,

Katja und Thomas Koller mit Niels, Greta und Henri, Riedstraße 5, 76199 Karlsruhe.

 

Es grüßt Sie herzlich Ihr

 

Friedrich Lemmen

Vorsitzender

Im vergangenen Jahr habe ich die Stadtwerke wegen unterbliebener Information über die Maßnahme an der Kreuzung Battstraße / Graf-Eberstein-Straße / Heinrich-Heine-Ring deutlich kritisiert. Die Stadtwerke haben Besserung nicht nur gelobt, sondern auch praktiziert. Telefonisch haben sie mich informiert, dass die Maßnahme ab dem Frühjahr fortgesetzt wird. Die Gas- und Wasserleitungen müssen in der ganzen Neuen Gagfah ausgetauscht werden. Zuerst werden die Hausanschlüsse erneuert, was derzeit offenbar in den Fußwegen der Reinhold-Schneider-Straße stattfindet. Danach kommen die unter den Fahrbahnen verlegten Rohre dran. Dafür werden Reinhold-Schneider-Straße und Heinrich-Heine-Ring jeweils halbseitig gesperrt. Das an manchen Stellen ausgiebig praktizierte Parken auf der Fahrbahn ist dann natürlich ausgeschlossen. Es empfiehlt sich, bald mit dem Freiräumen der Garagen anzufangen; erfahrungsgemäß dauert so etwas länger, als zunächst gedacht. Und wenn die Garage dann freigeräumt ist, kann man sie vielleicht auch nach Beendigung der Maßnahme benutzen, statt wieder einen gegenläufigen PKW-Verkehr zu verhindern. Insbesondere südlich des Parkplatzes zum „Klostermann-Areal“ frage ich mich immer wieder, ob die Feuerwehr dort aktuell einen Einsatz mit ihren Großfahrzeugen fahren könnte, ohne einen Haufen Rückspiegel abzurasieren.

Die Verlegung der Fernwärmeleitungen wird in diesem Jahr im Krokusweg fortgesetzt. Dafür muss die Straße halbseitig gesperrt werden. Wir hoffen, dass das reicht; es wird auch so schon schlimm genug. Die Anwohner werden wie üblich schriftlich informiert. Wir waren uns aber einig, dass insbesondere wegen der Schulen, Kleingartenvereine usw. eine breitere Information notwendig ist. Die Stadtwerke haben zugesagt, uns in der Vorstandssitzung am 6. Februar persönlich zu informieren, damit wir das dann über Monatsspiegel und Website weitergeben können.

Den Eindruck, dass sich am Ostendorfplatz gar nichts tut, hatten nicht nur wir. Das Gartenbauamt hat jetzt aber mitgeteilt, dass er nicht richtig ist. Bis kurz vor Weihnachten sei im Technikschacht, also unterirdisch, gearbeitet worden. Die Arbeiten an der Pumpentechnik seien fast abgeschlossen. Allerdings habe es das Problem gegeben, dass es nicht möglich gewesen sei, die Leitungen im Inneren des Brunnens wie geplant anzuschließen. Deshalb habe die obere Brunnenschale abgenommen werden müssen. Und richtig, auf „alten“ Bildern sieht man, dass der Brunnen eigentlich zwei Schalen hat, nicht wie jetzt nur eine. Heute – 15. Januar – habe ich einen Bagger, einen Lkw und anderes Gerät auf dem Platz gesehen. Es geht also weiter.

 

Es grüßt Sie herzlich Ihr

 

Friedrich Lemmen

Vorsitzender

Alle Jahre wieder … bedanken wir uns bei Familie Frank für den schönen Weihnachtsbaum vor dem Rathäusle. Und wenn Sie Ihren noch nicht gekauft haben, denken Sie doch bitte daran, dass es ihn direkt vor der Haustür gibt, beim Christbaumhof Frank in Rüppurr.

Der „Stadtteilspaziergang“ zur Einleitung des städtebaulichen Entwurfs für den „Festplatz“ und die Sportplätze (ehemals Alemannia Rüppurr) war trotz unfreundlichen Wetters gut besucht. Etwa 60 Teilnehmer aus der Bürgerschaft der betroffenen Stadtteile haben viele Anregungen gegeben. Der Kollege Hornuff hat das in seinem Bericht sehr ausführlich dargestellt und mich – vielen Dank! – vorab informiert, weshalb ich einfach darauf verweise. Das zeigt auch, dass die Bürgervereine hier an einem Strang ziehen. Und nicht erst seit kurzem: Entsprechende Wünsche tragen wir seit Jahren immer wieder an die Stadt heran. Die rege Beteiligung der Bürgerschaft hat Planungsbüro und Stadtverwaltung etwas überrascht, aber auch gefreut, weil das zu vermehrter Planungssicherheit führt. Wir hoffen auf Wiederholungen bei den weiteren öffentlichen Terminen, die wir rechtzeitig ankündigen werden.

Zum geplanten nächtlichen Tempolimit auf der Herrenalber Straße zwischen Battstraße und Tulpenstraße hatte ich Kooperationsgespräch der Karlsruher Bürgervereine mit der Stadtverwaltung 9. Oktober eine vorläufige negative Stellungnahme abgegeben. Der Grund dafür war der zweispurige Ausbau in Richtung Norden und meine Befürchtung verstärkter Verkehrsgefährdungen durch dann noch größere Geschwindigkeitsunterschiede auf den beiden Fahrbahnen.

Mittlerweile hat sich im Vorstand der Bürgergemeinschaft eine andere Mehrheitsmeinung gebildet. Zu Recht wurde darauf hingewiesen, dass durch die Verminderung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit die bisher durchaus üblichen (auch jetzt schon überhöhten) Geschwindigkeiten das Risiko eines Fahrverbots nach sich ziehen, was erfahrungsgemäß eine erheblich disziplinierende Wirkung auf die Verkehrsteilnehmer ausübt. Vor der Sitzung des Gemeinderats, in der darüber entschieden werden soll, habe ich die Fraktionen und das Hauptamt entsprechend informiert. Zugleich habe ich gebeten, bei einer Verringerung der Fahrspuren im Zuge der fälligen Sanierung der Herrenalber Straße zu prüfen, ob das Tempolimit dann noch erforderlich ist. Bei einer Fahrspur bestimmt der vorderste das Tempo, und die meisten sich eben doch an die Geschwindigkeitsbeschränkungen. 

Wegen der Sperrung des Heinrich-Heine-Rings an der Einmündung in die Battstraße hatte ich an die Stadtwerke geschrieben und um nähere Information gebeten. Mittlerweile haben die Stadtwerke geantwortet (und sich für die späte Antwort entschuldigt): Die Sperrung wird zum Jahresende aufgehoben.

Am Ostendorfplatz tut sich leider gar nichts. Weder mit Bauarbeiten, noch mit Informationen darüber, wann es weitergeht. Ich hatte das Gartenbauamt so verstanden, dass der Platz bis zum Jahresende noch provisorisch rekultiviert wird. Da muss ich mich wohl verlesen haben. Allem Anschein nach bleibt uns die derzeitige Anpassung an das gesamtstädtische Erscheinungsbild mindestens bis zum Frühjahr erhalten.

Der Vorstand der Bürgergemeinschaft wünscht Ihnen schöne Weihnachten und für das neue Jahr Gesundheit, Lebensfreude und Schaffenskraft. Ihr

 

Friedrich Lemmen

Vorsitzender

Bei Erscheinen dieses Beitrags wird der „Stadtteilspaziergang“ stattgefunden haben, mit dem das von der Stadt beauftragte Planungsbüro die Erstellung eines städtebaulichen Entwurfs für den „Festplatz“ und die Sportplätze einleitet. Für das Verfahren ist ein Jahr veranschlagt. Der Bürgerverein Weiherfeld-Dammerstock und wir werden es begleiten und unsere Vorstellungen einbringen, was notwendig ist, und was wünschenswert. Im Laufe des Verfahrens sollen zwei öffentliche Anhörungen stattfinden. Wir werden rechtzeitig informieren.

 Überrascht wurden wir von der kompletten Sperrung des Heinrich-Heine-Rings an der Einmündung in die Battstraße. Wir haben das am Tag vorher erfahren, und das ist natürlich zu spät, um Sie auf den uns zur Verfügung stehenden Kanälen zu informieren. Uns informiert hat das Ordnungsamt, das wir wegen der sehr unübersichtlichen Verkehrsleitung in der Baustelle – an einem Vormittag sind mir bei dreimaligem Passieren vier Falschfahrer begegnet, und ich habe solches auch von anderen Personen gehört – um Hilfe gebeten hatten.

Die Stadtwerke, die für die Ausführung verantwortlich sind, hatten wir Mitte Oktober wegen der auf den Parkplätzen abgestellten Spundwände um Information über die Fortsetzung der Maßnahme im Heinrich-Heine-Ring gebeten, insbesondere zu den Beeinträchtigungen des Verkehrsflusses. Die Stadtwerke haben uns damals geantwortet, der zweite Bauabschnitt sei mit dem Ordnungsamt besprochen und genehmigt. Über die Einstellung von Baumaßnahmen in das Mobilitätsportal entscheide die Stadt. Dass der Heinrich-Heine-Ring gesperrt werde, und wie lange das dauern könnte, wurde überhaupt nicht angesprochen.

Warum die Stadtwerke uns rechtzeitig über die Baumaßnahme in der Tulpenstraße informieren konnten, aber – drei Monate nach Beginn – in keinster Weise über die Reparaturmaßnahmen in der Battstraße, ist uns nicht verständlich. Vielleicht liegt es daran, dass hier verschiedene Abteilungen zuständig sind.

Neu in die Bürgergemeinschaft Rüppurr eingetreten sind mehrere Personen, die nicht öffentlich genannt werden wollen. Wir beachten dass selbstverständlich. Über die Tatsache als solche berichten wir allerdings gerne.Der Verein lebt wesentlich von den Beiträgen seiner Mitglieder. Und bei der Interessenvertretung der Bevölkerung im politischen Geschäft zählen Zahlen. Nicht nur die absolute Zahl der Mitglieder, sondern auch der Organisationsgrad im Stadtteil, nicht zuletzt im Vergleich mit anderen Stadtteilen. Wenn Sie also mit unserer Arbeit zufrieden sind, aber noch nicht Mitglied, dann signalisieren Sie uns Ihre Zufriedenheit doch bitte durch Ihren Beitritt. Und wenn Sie nicht zufrieden sind, dann verstärkten Sie uns bitte auf diese Weise. Nochmals hinweisen wollen wir auf unsere Mitgliederwerbung, wie schon im letzten Monatsspiegel. Als besonderen Willkommensgruß erhält jedes neue Mitglied (jede Familie bei Familienmitgliedschaften) ein Buchexemplar aus der Reihe „Rüppurrer Hefte“ (Nr. 3, 6, 7, 8 und 9; die anderen sind vergriffen). Die Zustellung erfolgt nach Einzug des Beitrags. Das Informationsblatt mit dem Mitgliedsantrag legen wir jetzt auch im Bücherschrank am Ostendorfplatz aus, so dass Sie jederzeit Zugriff haben.

 

Eine besinnliche Adventszeit wünscht Ihnen Ihr

 

Friedrich Lemmen

Vorsitzender

BG Rüppurr e. V.

Wir bieten Ihnen hier Informationen zu den Aktivitäten unseres Vereins, aber auch natürlich zu unserem schönen Ortsteil Rüppurr, wie dessen Geschichte und was ihn aktuell bewegt.

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