Ich nerve ungerne, aber: Haben Sie bei der Stadt schon Ihren Antrag zum Gehwegparken gestellt? Die Frist zur Antragstellung läuft jetzt ab. Das Antragsformular und die Informationen der Stadt finden Sie im Internet unter „www.rueppurr.de/aktuelles“. Gerne weise ich auch auf unsere Berichte in den Juni-Ausgaben von Rieberger Bläddle und Monatsspiegel hin. Letzteren finden Sie auch im Internet, unter „www.monatsspiegel-karlsruhe.de“, Monatsspiegel als PDF, alle Ausgaben seit August 2011. Eine richtig gute Idee, finde ich.

Oder gehören Sie zu den Glücklichen, die nicht auf eine Laternengarage angewiesen sind?

Die Arbeitsgemeinschaft Karlsruher Bürgervereine (AKB) hat alle Bürgervereine mit Plakaten ausgestattet, dass die Bürgervereine schon jetzt alle eventuellen Haftungsansprüche aus der Aktion „Gehwegparken“ der Stadt Karlsruhe und ihrer Anwendung der Straßenverkehrsordnung (StVO) vorsorglich zurückweisen. Sie finden diese Plakate in den Bürgertafeln am Ostendorfplatz und an der Kreuzung Herrenalber Straße / Tulpenstraße. Dass die Bürgervereine diesen Hinweis mittlerweile für notwendig halten, zeigt deutlich, in welcher Gemütslage sie sich bei diesem Thema inzwischen befinden.

Dokumente Gehwegparken

Auf wiederholte Nachfrage unsererseits hat das Tiefbauamt jetzt mitgeteilt, dass der von Herrn Oberbürgermeister Dr. Mentrup für dieses Jahr zugesagte Umbau der Kreuzung Allmendstraße / Herrenalber Straße erst im kommenden Frühjahr beginnt. Die Ausschreibung der Arbeiten sei nicht vor Ende September möglich. Unter Berücksichtigung der für den Rücklauf der Angebote und die konkrete Auswahl benötigten Zeit könne mit den Arbeiten frühestens Anfang November begonnen werden. Damit gerate man in die Schlechtwetterzeit, die erfahrungsgemäß im Tiefbau zu Arbeitsunterbrechungen führt.

Die Art der Arbeiten erfordert eine Vollsperrung der Allmendstraße im Kreuzungsbereich. Dass das Tiefbauamt nicht das Risiko eingehen will, diese Vollsperrung wegen schlechten Wetters um Wochen zu verlängern, ohne dass die Arbeiten einen Fortgang nehmen, ist verständlich. Unverständlich ist uns allerdings die bei der Vorbereitung eingetretene Verzögerung. Die Planung steht seit 2012 fest, die erforderlichen Mittel wurden 2014 in den Doppelhaushalt 2015/16 eingestellt. Noch Anfang Juli wurde uns – natürlich erst auf Nachfrage – mitgeteilt, dass „bedingt durch äußere Umstände … der Baubeginn auf Oktober 2015 verschoben“ verschoben worden sei.

Angesichts der ständigen Behinderungen und Gefährdungen durch den derzeitigen Zustand der Kreuzung sind die ständigen Verzögerungen schwer erträglich. Der einzige Lichtblick besteht darin, dass die bewilligten Mittel nicht schon mit Ablauf dieses Jahres verfallen.

Mittlerweile ist das Thema „Rasengleis“ öffentlich geworden. Am 12. Oktober habe ich deswegen an den Oberbürgermeister wie folgt geschrieben:

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