Nachdem wir monatelang deswegen nichts mehr gehört haben, hatte ich vor zwei Wochen im Monatsspiegel gemutmaßt, dass die Auswechslung der Straßenbahngleise sich wohl bis zum nächsten Jahr verzögern werde. Mittlerweile ist nicht zu übersehen, dass ich mich da getäuscht habe. Das bedeutet unerfreulicherweise, dass es in den nächsten zehn Jahren ein Rasengleis in Rüppurr nicht geben wird. Allenfalls unsere Sparversion mit trockenheitstoleranten Bodenbedeckern, wenn der Versuch erfolgreich ist, den die AVG bei der Auswechslung der Gleise auf einem Teilstück starten wollte. Eine hörbare Lärmreduzierung könnte auch ein „akustisches Schleifen“ bringen – vorausgesetzt, Stadt und AVG einigen sich darauf, dass das auch tatsächlich durchgeführt wird

Am 13. November findet um 15:00 Uhr vor der Aussegnungshalle des Rüppurrer Friedhofs die alljährliche Veranstaltung zum Volkstrauertag statt. Aus der Erfahrung insbesondere des letzten Jahres bitte ich die Rüppurrer Bürgerschaft um Teilnahme. Gedenkfeiern unter Ausschluss der Öffentlichkeit verfehlen ihren Zweck.

Am 18. November um 19:00 Uhr stellt Herr Dr. Günther Philipp, der Sprecher der Geschichtswerkstatt Rüppurr, im evangelischen Gemeindehaus, Diakonissenstraße 26, Band 9 der Rüppurrer Hefte vor, mit dem Titel „Rüppurr und seine Geschäfte. Vom Tante-Emma-Laden zum Supermarkt“.

Am 25. November um 19:00 Uhr wird die Herbstausstellung der Kunstwerkstatt Rüppurr im Rathäusle, Lange Straße 69, eröffnet.

Viele Themen, die uns in der ersten Jahreshälfte beschäftigt haben, erscheinen zur Zeit gar nicht mehr auf unserem Radar. Das hängt natürlich auch mit der Aufstellung des (Doppel-)Haushalts zusammen. Wir hoffen, demnächst etwas über konkrete Maßnahmen aus dem Lärmaktionsplan zu hören. Die Auswechslung der Straßenbahngleise wird sich wohl auch bis zum nächsten Jahr verzögern.

Dem Oberbürgermeister hatte ich geschrieben, dass wir ein Vorhaben der evangelischen Stadtmission befürworten, auf dem sog. Festplatz stationäre Pflegeplätze zu errichten. Die Stadtverwaltung liebäugelt stattdessen mit einem entsprechenden Projekt in unmittelbarer Nähe an der Herrenalber Straße. Auf Nachfrage wurde mitgeteilt, dass ein Bauantrag dazu aber noch nicht gestellt wurde. Mehr ist uns nicht bekannt.

Zur Fortschreibung des Flächennutzungsplans (FNP 2030 Wohnen) wurde uns zwischenzeitlich bekannt, dass mehrere Parteien im Stadtrat eine „Randstreifen-Bebauung“ der Burbacher Straße befürworten. Also eine Häuserzeile entlang der Straße; der Rest soll unverändert bleiben. Auf unsere Einwände hatte ich hingewiesen. Ob diese durch die abgespeckte Version entkräftet werden können, bleibt abzuwarten.

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