In der Adventszeit hat Familie Frank vom Rüppurrer Christbaumhof Frank wieder mit einem schönen großen Weihnachtsbaum erfreut, wofür wir uns an dieser Stelle herzlich bedanken.

Wegen der Parksituation in der Diakonissenstraße habe ich jetzt an die Stadtverwaltung geschrieben. Die Parkstreifen auf der Fahrbahn sind selbst für Kleinwagen zu schmal. Entweder steht man mit den Rädern auf dem Gehweg („Knöllchen“!), oder man steht mit den Rädern auf dem weißen Streifen oder sogar darüber hinaus („Knöllchen“!). Für einen gegenläufigen Autoverkehr ist die verbleibende Fahrbahn aber zu schmal; ob objektiv oder subjektiv, spielt keine Rolle. Sehr häufig kann man beobachten, dass ein Autofahrer stehen bleibt, dass der andere vorbei kann. Da der  Notarztwagen über die Diakonissenstraße ausfährt, kann diese „Verkehrsberuhigung“ nicht wirklich gewollt sein. Dafür sind die Gehwege beiderseits etwa 3 m breit. Wenn man sie mit einem Meter in Anspruch nimmt, und den Parkstreifen um einen halben Meter verbreitert, sind sie immer noch breit genug, die Parkstreifen dann auch, und bei gegenläufigem Autoverkehr fliegen nicht die Außenspiegel durch die Gegend.

Die Situation ist nicht neu, und eigentlich wollte ich der Stadt schon seit Jahren deswegen schreiben, aber wie meine Oma zu sagen pflegte: „Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert“.

Die „Feiertagsruhe“ ist beendet, aber es ist noch zu früh, um über Ergebnisse zu berichten.

Es grüßt Sie herzlich Ihr

Friedrich Lemmen

Vorsitzender

Auf unsere Bitte, den Kreisverkehr in der Tulpenstraße so zu gestalten, dass das „mittige Queren“ erschwert wird, hat Herr Dr. Mentrup mitgeteilt, „dass das Tiefbauamt die Situation im Blick hat und … mittelfristig (ab 2020) auch eine dauerhafte Lösung anstrebt, etwa in der … angeregten Form mit erhöhter Mittelinsel“.

Die Mitteilung meiner geänderten Kontaktdaten im letzten Monatsspiegel hat zu Missverständnissen geführt. Der Strich in der zweiten E-Mail-Adresse ist nicht bloß ein durch das Zeilenende bedingter Trennstrich, sondern ein Bindestrich, also auch dann zu schreiben, wenn die Zeile nicht zu Ende ist. Vor allen Dingen natürlich in der Adresszeile Ihres E-Mail-Programms.

Wir wünscheIhnen schöne Feiertage, ohne berufliche und/oder private „Silvester Rallye“, und für das neue Jahr Gesundheit, Glück und Erfolg.

 

Es grüßt Sie herzlich Ihr

 

Friedrich Lemmen

Vorsitzender

Der OB hat auf meine Frage geantwortet, welche Maßnahmen zum Lärmschutz in den nächsten Doppelhaushalt aufgenommen werden. Für die lärmmindernde Schienenpflege, im Rhythmus von zwei Jahren, sind 25.000 € im Haushaltsjahr 2020 veranschlagt. Das war‘s. Bedenkt man, dass dieses Schleifen die Lebensdauer der Gleise verlängert, wie die AVG mir in einer Ausschusssitzung des Stadtrats ausdrücklich bestätigt hat, dann ist das eine vollkommen überflüssige Subvention der Verkehrsbetriebe für etwas, was in deren eigenem Interesse steht. Und das Rasengleis rückt in noch weitere Ferne.

Interessanterweise las ich vor kurzem in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung einen Artikel über Maßnahmen, mit denen die Städte die Folgen des Klimawandels begrenzen wollen. Berichtet wurde auch über Karlsruhe. Und was propagierte dort die Verwaltung, unter anderem natürlich: das Rasengleis.

Die Umgestaltung der Herrenalber Straße, bei der auch ein lärmarmer Fahrbahnbelag verlegt werden soll, ist im kommenden Doppelhaushalt nicht vorgesehen. Grund dafür ist die Erneuerung der Fahrbahndecke auf der A5 von „unserer“ Anschlussstelle bis zum Autobahndreieck. Südtangente und Herrenalber Straße werden dann zur inoffiziellen Baustellenumfahrung degradiert. Was die Verkehrssituation in Rüppurr betrifft, können wir uns auf die beiden kommenden Jahre ganz sicher nicht freuen.

Die Maßnahme auf der A5 soll den Lärmpegel um 2dB (A) senken. Beim Thema Rasengleis hatte die Stadt eine Verminderung um 3 dB (A) als kaum bemerkbar bezeichnet. Die 2dB (A) sind jetzt offenbar eine bemerkenswerte Wohltat. Wir werden in Zukunft unsere Ohren anstrengen.

Die Themen Autobahn Lärm und Schienenlärm der Deutschen Bahn bleiben laut OB weiterhin auf der Agenda der Verwaltung.

Auf den Vorschlag, den Kreisverkehr in der Tulpenstraße baulich zu ändern, um das „Geisterfahrern“ zumindest von Autofahrern zu behindern – Radfahrer werden sich dadurch nicht beeindrucken lassen –, haben wir bisher keine Antwort erhalten.

Die Maßnahmen zum legalisierten Gehwegparken haben zu weniger Aufregung geführt, als anfangs befürchtet. Mit Staunen haben wir festgestellt, dass häufig sogar Plätze freisind, wo sich früher Auto an Auto gereiht hat. Natürlich gibt es auch Straßen, in denen sich die Problematik nicht im Wohlgefallen aufgelöst hat, insbesondere dort, wo der Parkdruck von außen kommt. Insgesamt ist aber festzustellen, dass die Stadt sich erhebliche Mühe gegeben hat, und dafür sei sie an dieser Stelle auch einmal gelobt.

Meine Kommunikationsdaten haben sich geändert. Telefon 470064 12, Telefax 470064 16, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Wenn Sie mich besuchen wollen, bitte im (neuen) Büro Kantstraße 8, 76137 Karlsruhe, Bürogemeinschaft Bender & Kollegen. Das ist direkt am Kolpingplatz und mit der Straßenbahn gut zu erreichen.

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