Vielleicht ist es Ihnen auch schon aufgefallen, dass die Auferstehungskirche in der Lange Straße seit Ostermontag keinen Laut mehr von sich gibt. Nun, auch Glockentürme müssen irgendwann renoviert und restauriert werden. In Rüppurr ist das eine sehr aufwendige Angelegenheit im Turminneren, an der Fassade, an der Glockentechnik und den Schallläden. Die Glocken werden während der Sanierung innerhalb des Glockenstuhls abgehängt. Vor den Handwerkern, die dazu ein Innengerüst mit verschiedenen Ebenen bauen müssen, ziehe ich jetzt schon den Hut. Denn ich vermute mal, dass das Gerüst etliche Tonnen zu tragen hat.
Insgesamt wird die gesamte Sanierung rund 200.000 EUR kosten. Davon muss die Kirchengemeinde 100.000 EUR tragen und bedankt sich über die bereits eingegangenen 24.000 EUR an Spenden. Die Erfahrung zeigt, dass unsere Rüppurrer sehr großzügig sind, wenn es sich um wohltätige Zwecke handelt. Deshalb bin ich sehr zuversichtlich, dass sich der Spendentopf weiter füllen wird.
Die Glocken sollen – so ist es geplant – am Sonntag, den 12. Juli wieder läuten. Das wiederum würde mich besonders freuen, denn da habe ich Geburtstag – es war damals auch ein Sonntag. ;-))

Nach vorheriger Rücksprache mit der BGR soll laut Stadtplanungsamt nun auch unser Rüppurr an das Fahrradleihgeschäft angeschlossen werden. Sie kennen diese Fächerräder mit gelbem Schutzblech am Hinterrad, die überall in der Stadt stehen und gemietet werden können. Der geplante Standort wird die  Einmündung Tulpenstraße/Arndtstraße sein. Sicherlich ein Beitrag, künftig gelegentlich statt mit dem Auto, nun mit dem Fahrrad zu fahren.

Die Bürgergemeinschaft Rüppurr wünscht Ihnen ein gutes Neues Jahr 2015. Möge es friedvoller sein als das vergangene.

Die Heinzelmännchen sind unsere liebe Gisela Klingelhöfer, unser Anton Schmidt und unser Helmut Jungk. Sie haben ihre ehrenamtliche Tätigkeit für die BGR nach vielen erfolgreichen Jahren niedergelegt.

Gisela Klingelhöfer war viele, viele Jahre unsere „Freud-und-Leid-Beauftragte“. Keiner wusste so genau wie Sie, welches unserer BGR-Mitglieder einen runden Geburtstag feierte oder bei wem ein Todesfall zu beklagen war. Sie war diejenige, die die Präsente bei unseren Jubilaren vorbeibrachte oder Kondolenzschreiben verschickte. Bis ins hohe Alter erledigte Sie ihre Aufgabe mit aller Zuverlässigkeit. Und wenn jemand alles so perfekt macht wie sie, ist es schwierig, sie zu ersetzen. Liebe Gisela, Deine aufgegebene Mitarbeit ist ein echter Verlust für uns. Viele kümmern sich jetzt um das, was Du alleine besser erledigt hast. Hab vielen Dank dafür.

Anton Schmidt, besser unser Toni, war gefühlte hundert Jahre Kassenwart der BGR. Jeder, der hätte etwas von den Anfängen der Buchhaltung lernen wollen, wäre bei ihm richtig gewesen. Über jeden Pfennig oder Cent rechnete er immer korrekt ab, ermahnte auch den Vorstand der BGR, die zur Verfügung stehenden Mittel weise einzusetzen. Auch wenn es darum ging, innovative Ideen zu haben und in die Tat umzusetzen, war Toni der Mann vor Ort. Er organisierte Helfer und kümmerte sich um dies und das und dass Dinge funktionierten, wie z.B. der Verkauf unserer Hefte. Lieber Toni, wir danken Dir für Deine immer korrekte und unermüdliche Arbeit.

Und dann gibt es noch unsern Helmut Jungk. Er war Sprecher und „Artistdirector“ der Kunstwerkstatt. Ohne ihn hätte es nie eine Kunstwerkstatt gegeben, ohne ihn hätten wir uns nie zweimal im Jahr über Künstler erfreuen können, die im Rathäusle ausstellen. Unsere Räumlichkeiten dort hat er wie kein anderer auf Vordermann gebracht. Die Geschäftsstelle der BGR brachte er in die Neuzeit. Er baute Mobiliar, und sorgte für eine anständige Beleuchtung, um die Werke ins richtige Licht zu stellen. Er kümmerte sich um die ausstellenden Künstler und um alles drumherum.
Lieber Helmut, Dein Baby Kunstwerkstatt hatte durch Dich einen perfekten Start und hat eine optimale Begleitung bekommen. Wir vermissen Dein Engagement sehr und hoffen, dass wir das Projekt Kunstwerkstatt in Deinem Sinne weiterführen können. Danke Helmut, dass Du wie kein anderer dieses Baby ins Leben gerufen hast.

Wie Sie wissen, spendiert die Stadt Karlsruhe anlässlich Ihres Geburtstages im nächsten Jahr für jeden Stadtteil Tulpenzwiebeln und zwar eine pro 10 Einwohner. Für Rüppurr waren somit 1.000 Stück vorgesehen. Irgendwann kam von unserem Vorstandsmitglied Sigmund Furrer die Meldung, dass er die Zwiebeln beim Gartenbauamt abgeholt hat und sein Kofferraum überläuft. Da nicht alle Stadtteile mitmachen wollten, hatten wir jetzt einige hundert Zwiebeln mehr als erwartet.
An dieser Stelle bedanken wir uns bei Dr. Günther Philipp, der uns für die evangelische Gemeinde etliche Zwiebeln abnahm, bei der katholischen Gemeinde und auch bei der Gartenstadt. Sie werden uns helfen unseren Stadtteil im nächsten Frühling zum Erblühen zu bringen.
Von der BGR fand sich natürlich auch eine Mannschaft zusammen. An einem schönen Nachmittag im November – da hatten wir Glück - brachten wir die  Tulpenzwiebeln entlang der Herrenalber Straße und auf der Verkehrsinsel Tulpenstraße unter die Erde. Die Aktion machte uns allen jede Menge Spaß und ging überraschend schnell über die Bühne. Im Nachhinein müssen wir sagen: schade, dass wir nicht noch mehr Zwiebeln hatten.
Jedenfalls hoffen wir jetzt, dass im kommenden Frühling Rüppurr in einem Meer von roten und gelben Tulpen erstrahlt und vielleicht schaut unser Markgraf Karl-Wilhelm von oben herunter und freut sich mit uns.

Es ist wieder so weit: Im Rathäusle gibt es Kunst zum Schauen und Bestaunen. Kommen Sie zu uns und erfreuen Sie sich an den Werken von Ulrike von Bargen am Freitag zur Ausstellungseröffnung und/ oder am Samstag und Sonntag zwischen 11:00 – 18:00 Uhr

Die Stadt Karlsruhe teilte uns Folgendes mit:
„Als Geste mit historischem Bezug zu der gärtnerischen Leidenschaft des Karlsruher Stadtgründers und Tulpenfreundes Markgraf Karl Wilhelm sollen im Jubiläumsjahr 2015 zusätzlich 300.000 Tulpen in den Frühlingswochen einen farbigen Akzent im öffentlichen Grün unserer Stadt setzen. Dabei möchte das Gartenbauamt gerne den ausdrücklichen Wunsch des Karlsruher Gemeinderates umsetzen und die Karlsruher Bürgerinnen und Bürger aktiv an der Pflanzung beteiligen.

Im Original weitergeben möchten wir Ihnen folgende Mitteilung der Stadt Karlsruhe:

„Die Stadt Karlsruhe ist erneut auf der Suche nach sachkundigen Einwohnerinnen und Einwohnern, die sich für das Ehrenamt im Migrationsbeirat zur Wahl aufstellen lassen wollen. Der Migrationsbeirat ist ein beratender Ausschuss des Gemeinderats und nimmt sich allen Integrationsthemen an. Die Wahl findet am 4. Dezember 2014 um 18:30 Uhr im Bürgersaal des Rathauses am Marktplatz statt. Wenn Sie Interesse haben, sich als sachkundige Einwohnerin oder sachkundiger Einwohner zu bewerben und über Kompetenzen im Bereich der Integration verfügen, dann melden Sie sich beim Büro für Integration.

Dieses Dreschhallenfest Mitte vergangenen Monats - veranstaltet vom Dreschverein und der Bürgergemeinschaft- war ein ganz besonderes. Was zuerst auffiel, waren die mobilen Toilettenhäuschen, die nicht da waren. Sicherlich kein Verlust. Stattdessen bot die Dreschhalle einen frisch eingebauten und barrierefreien Toilettenbereich. Ein willkommener Luxus, der keiner ist. Denn erst jetzt erkennen wir die Unzulänglichkeiten, mit denen wir bisher die Feste unter der Dreschhalle feiern mussten. Doch nun ist das Thema Toiletten zu unserer aller Freude bestens gelöst.

Da flatterte mir kürzlich ein Handzettel der KJG Christkönig in den Briefkasten – Ihnen wahrscheinlich auch. Da stand drin, dass die Furcht besteht, dass durch die Einführung der „blauen Tonne“ durch die Stadt Karlsruhe, den Jugendlichen, die seit vielen Jahren mehrmals im Jahr Papier und Pappe ehrenamtlich und kostenlos einsammeln, die nahezu einzige Einnahmequelle wegfällt. Mit dem, was die Jugendlichen hier durch den Verkauf des gesammelten Materials verdienen, finanzieren sie nicht nur ihre eigene Jugendarbeit,  sondern unterstützen auch direkt viele soziale Projekte, unter anderem auch den Förderverein Nikolauskirche.
Deshalb können wir deren Vorschlag nur unterstützen: Verzichten Sie auf die „blaue Tonne“ und sammeln Sie Ihr Altpapier bis zur Abholung durch die KJG. Ja klar, es ist bequemer, alles direkt vor der Haustür in die Tonne zu werfen, aber bequemer ist nicht immer sinnvoller. Vorbildlich praktiziert das beispielsweise unser Sandro vom „Lamm“ in der Lange Straße. An den Abholtagen der KJG stehen regelmäßig Berge von Kartonagen vor dem Gasthaus. Und beiden ist damit geholfen. Sandro ist seine Verpackungen los und die Jugendlichen freuen sich über ein paar Euro mehr.

BG Rüppurr e. V.

Wir bieten Ihnen hier Informationen zu den Aktivitäten unseres Vereins, aber auch natürlich zu unserem schönen Ortsteil Rüppurr, wie dessen Geschichte und was ihn aktuell bewegt.

Suche!

Benutzeranmeldung