Auf Anregung zweier Mitglieder habe ich nach entsprechender Beratung im Vorstand bei der Stadt Karlsruhe um ein Durchfahrtverbot für Lkw und Busse (Liefer- und Anliegerverkehr selbstverständlich ausgenommen) und die Einrichtung einer verkehrsberuhigten Zone in der Seitenstraße, von der Haltestelle Schloss Rüppurr bis zur Fischerstraße, gebeten.

Vor nahezu 6 Jahren gab ich folgendes Inserat auf:
„Mir henn e klaine Wohnug zu vermiete. Es isch nix B'sonneres, grad ai Zimmer, Holzbauweis, aifache Ausstattung. Zwaiter Karlsruher Stock, wo mit nächtliche Räuber net zu rechne isch, gute Aussicht, unverbaute ruhige Lage, Gartebenutzung un des Ganze au noch koschtelos. Mieter mit rote Schlüpfer bevorzugt“.

Unter dem Motto: „Die privaten Gärten und Höfe Karlsruhes entdecken“ öffnen etliche Mitbürger die Pforten ihrer grünen Oasen für Besucher. In Rüppurr sind das - ohne Anspruch auf Vollständigkeit – am 10. Mai die Lange Straße 510, am 17. Mai die Rastatter Straße 24 b und am 23. und 24. Mai die Fischerstraße 8. Nähere Informationen finden Sie unter E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Sicher ist das eine schöne Möglichkeit, schöne Orte in der Nähe anschauen zu können.

Es war wie jedes Jahr. Unser Festwirt Michael Koffler hatte sich alle Mühen gemacht, und kurz bevor die Feuerwehr mit dem Maibaum anrückte, fing es an zu regnen. Aber wir Rüppurrer sind dieses Szenario inzwischen ja gewohnt. Viele, mit Regenschirmen bewaffnet, freuten sich, als die Feuerwehrleute in professioneller Manier den Baum aufstellten; gefühlt waren es im diesem Jahr viel mehr als sonst. Wir danken allen Beteiligten, besonders natürlich unserem Festwirt Michael Koffler mit seinen fleißigen Helfern, der Freiwilligen Feuerwehr und der Jugendfeuerwehr Rüppurr, dem Polizeiposten Rüppurr, dem DRK und allen, die dazu beigetragen haben, dass wir, als einer der wenigen Stadtteile von Karlsruhe, noch einen Maibaum aufstellen können.

Zunächst bedanken wir uns bei der Gartenstadt, dass wir ihren Gemeinschaftsraum im Quartier Sonnengrün für unsere Veranstaltung nutzen konnten. Nach Begrüßung durch unseren 1. Vorsitzenden Friedrich Lemmen durften wir etliche Mitbürger für 40- und sogar 50-jährige Mitgliedschaft ehren. Es folgten Jahres-, Kassen- und Kassenprüfbericht mit dem Ergebnis, dass der Vorstand einschließlich der Schatzmeisterin ordentlich und integer gearbeitet haben. Auch eine Satzungsänderung, die aufgrund von Auflagen durch das Finanzamt erfolgen musste, um die Gemeinnützigkeit beizubehalten, wurde beschlossen. Wir danken allen Anwesenden für ihr Kommen und ihre Beiträge.

Vielleicht ist es Ihnen auch schon aufgefallen, dass die Auferstehungskirche in der Lange Straße seit Ostermontag keinen Laut mehr von sich gibt. Nun, auch Glockentürme müssen irgendwann renoviert und restauriert werden. In Rüppurr ist das eine sehr aufwendige Angelegenheit im Turminneren, an der Fassade, an der Glockentechnik und den Schallläden. Die Glocken werden während der Sanierung innerhalb des Glockenstuhls abgehängt. Vor den Handwerkern, die dazu ein Innengerüst mit verschiedenen Ebenen bauen müssen, ziehe ich jetzt schon den Hut. Denn ich vermute mal, dass das Gerüst etliche Tonnen zu tragen hat.
Insgesamt wird die gesamte Sanierung rund 200.000 EUR kosten. Davon muss die Kirchengemeinde 100.000 EUR tragen und bedankt sich über die bereits eingegangenen 24.000 EUR an Spenden. Die Erfahrung zeigt, dass unsere Rüppurrer sehr großzügig sind, wenn es sich um wohltätige Zwecke handelt. Deshalb bin ich sehr zuversichtlich, dass sich der Spendentopf weiter füllen wird.
Die Glocken sollen – so ist es geplant – am Sonntag, den 12. Juli wieder läuten. Das wiederum würde mich besonders freuen, denn da habe ich Geburtstag – es war damals auch ein Sonntag. ;-))

Nach vorheriger Rücksprache mit der BGR soll laut Stadtplanungsamt nun auch unser Rüppurr an das Fahrradleihgeschäft angeschlossen werden. Sie kennen diese Fächerräder mit gelbem Schutzblech am Hinterrad, die überall in der Stadt stehen und gemietet werden können. Der geplante Standort wird die  Einmündung Tulpenstraße/Arndtstraße sein. Sicherlich ein Beitrag, künftig gelegentlich statt mit dem Auto, nun mit dem Fahrrad zu fahren.

Die Bürgergemeinschaft Rüppurr wünscht Ihnen ein gutes Neues Jahr 2015. Möge es friedvoller sein als das vergangene.

Die Heinzelmännchen sind unsere liebe Gisela Klingelhöfer, unser Anton Schmidt und unser Helmut Jungk. Sie haben ihre ehrenamtliche Tätigkeit für die BGR nach vielen erfolgreichen Jahren niedergelegt.

Gisela Klingelhöfer war viele, viele Jahre unsere „Freud-und-Leid-Beauftragte“. Keiner wusste so genau wie Sie, welches unserer BGR-Mitglieder einen runden Geburtstag feierte oder bei wem ein Todesfall zu beklagen war. Sie war diejenige, die die Präsente bei unseren Jubilaren vorbeibrachte oder Kondolenzschreiben verschickte. Bis ins hohe Alter erledigte Sie ihre Aufgabe mit aller Zuverlässigkeit. Und wenn jemand alles so perfekt macht wie sie, ist es schwierig, sie zu ersetzen. Liebe Gisela, Deine aufgegebene Mitarbeit ist ein echter Verlust für uns. Viele kümmern sich jetzt um das, was Du alleine besser erledigt hast. Hab vielen Dank dafür.

Anton Schmidt, besser unser Toni, war gefühlte hundert Jahre Kassenwart der BGR. Jeder, der hätte etwas von den Anfängen der Buchhaltung lernen wollen, wäre bei ihm richtig gewesen. Über jeden Pfennig oder Cent rechnete er immer korrekt ab, ermahnte auch den Vorstand der BGR, die zur Verfügung stehenden Mittel weise einzusetzen. Auch wenn es darum ging, innovative Ideen zu haben und in die Tat umzusetzen, war Toni der Mann vor Ort. Er organisierte Helfer und kümmerte sich um dies und das und dass Dinge funktionierten, wie z.B. der Verkauf unserer Hefte. Lieber Toni, wir danken Dir für Deine immer korrekte und unermüdliche Arbeit.

Und dann gibt es noch unsern Helmut Jungk. Er war Sprecher und „Artistdirector“ der Kunstwerkstatt. Ohne ihn hätte es nie eine Kunstwerkstatt gegeben, ohne ihn hätten wir uns nie zweimal im Jahr über Künstler erfreuen können, die im Rathäusle ausstellen. Unsere Räumlichkeiten dort hat er wie kein anderer auf Vordermann gebracht. Die Geschäftsstelle der BGR brachte er in die Neuzeit. Er baute Mobiliar, und sorgte für eine anständige Beleuchtung, um die Werke ins richtige Licht zu stellen. Er kümmerte sich um die ausstellenden Künstler und um alles drumherum.
Lieber Helmut, Dein Baby Kunstwerkstatt hatte durch Dich einen perfekten Start und hat eine optimale Begleitung bekommen. Wir vermissen Dein Engagement sehr und hoffen, dass wir das Projekt Kunstwerkstatt in Deinem Sinne weiterführen können. Danke Helmut, dass Du wie kein anderer dieses Baby ins Leben gerufen hast.

Wie Sie wissen, spendiert die Stadt Karlsruhe anlässlich Ihres Geburtstages im nächsten Jahr für jeden Stadtteil Tulpenzwiebeln und zwar eine pro 10 Einwohner. Für Rüppurr waren somit 1.000 Stück vorgesehen. Irgendwann kam von unserem Vorstandsmitglied Sigmund Furrer die Meldung, dass er die Zwiebeln beim Gartenbauamt abgeholt hat und sein Kofferraum überläuft. Da nicht alle Stadtteile mitmachen wollten, hatten wir jetzt einige hundert Zwiebeln mehr als erwartet.
An dieser Stelle bedanken wir uns bei Dr. Günther Philipp, der uns für die evangelische Gemeinde etliche Zwiebeln abnahm, bei der katholischen Gemeinde und auch bei der Gartenstadt. Sie werden uns helfen unseren Stadtteil im nächsten Frühling zum Erblühen zu bringen.
Von der BGR fand sich natürlich auch eine Mannschaft zusammen. An einem schönen Nachmittag im November – da hatten wir Glück - brachten wir die  Tulpenzwiebeln entlang der Herrenalber Straße und auf der Verkehrsinsel Tulpenstraße unter die Erde. Die Aktion machte uns allen jede Menge Spaß und ging überraschend schnell über die Bühne. Im Nachhinein müssen wir sagen: schade, dass wir nicht noch mehr Zwiebeln hatten.
Jedenfalls hoffen wir jetzt, dass im kommenden Frühling Rüppurr in einem Meer von roten und gelben Tulpen erstrahlt und vielleicht schaut unser Markgraf Karl-Wilhelm von oben herunter und freut sich mit uns.

BG Rüppurr e. V.

Wir bieten Ihnen hier Informationen zu den Aktivitäten unseres Vereins, aber auch natürlich zu unserem schönen Ortsteil Rüppurr, wie dessen Geschichte und was ihn aktuell bewegt.

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