Viele Themen, die uns in der ersten Jahreshälfte beschäftigt haben, erscheinen zur Zeit gar nicht mehr auf unserem Radar. Das hängt natürlich auch mit der Aufstellung des (Doppel-)Haushalts zusammen. Wir hoffen, demnächst etwas über konkrete Maßnahmen aus dem Lärmaktionsplan zu hören. Die Auswechslung der Straßenbahngleise wird sich wohl auch bis zum nächsten Jahr verzögern.

Dem Oberbürgermeister hatte ich geschrieben, dass wir ein Vorhaben der evangelischen Stadtmission befürworten, auf dem sog. Festplatz stationäre Pflegeplätze zu errichten. Die Stadtverwaltung liebäugelt stattdessen mit einem entsprechenden Projekt in unmittelbarer Nähe an der Herrenalber Straße. Auf Nachfrage wurde mitgeteilt, dass ein Bauantrag dazu aber noch nicht gestellt wurde. Mehr ist uns nicht bekannt.

Zur Fortschreibung des Flächennutzungsplans (FNP 2030 Wohnen) wurde uns zwischenzeitlich bekannt, dass mehrere Parteien im Stadtrat eine „Randstreifen-Bebauung“ der Burbacher Straße befürworten. Also eine Häuserzeile entlang der Straße; der Rest soll unverändert bleiben. Auf unsere Einwände hatte ich hingewiesen. Ob diese durch die abgespeckte Version entkräftet werden können, bleibt abzuwarten.

Haben Sie die Genehmigung für das Gehwegparken per E-Mail beantragt? Und haben Sie eine Lesebestätigung bekommen, also nicht nur einen „Successful Mail Delivery Report“? Dann ist alles in Ordnung. Sonst schicken Sie den Antrag bitte noch einmal an die Stadt.

Aber nicht an „straßDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!“, wie es in der Informationsbroschüre der Stadt steht, die wir auch auf unserer Website zur Verfügung gestellt haben. Das „ß“ entspricht (alter und neuer) deutscher Rechtschreibung, aber nicht den Adressierungsregeln für E-Mails, weil es in anderen Sprachen unbekannt ist. Richtig wäre „Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!“.

Aufgefallen ist mir das erst kürzlich, weil ich selbst eine Fehlermeldung („Serverfehler: Ungültiger Empfänger“) bekommen habe. Auf meinen Hinweis hat das Ordnungsamt geantwortet, es läge eine Vielzahl von Anträgen aus dem gesamten Stadtgebiet vor, „insbesondere auch aus Rüppurr“. Das ist erfreulich, ändert aber nichts daran, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit auf viele Anträge „untergegangen“ sind.

Das Ordnungs- und Bürgeramt hat Infos zu den Terminen 2017 der Schadstoffsammlung veröffentlicht.

Der Verkehrsknoten Herrenalber Straße / Allmendstraße ist bereits jetzt überlastet, und würde durch eine Bebauung im Plangelände noch mehr belastet. Eine weitere Anbindung von Rüppurr-Süd an die Herrenalber Straße durch Verlängerung der Burbacher Straße wurde wegen Störung des Bahnverkehrs und zu großer Nähe zur Autobahnabfahrt durch Gemeinderatsbeschluss 1999 verworfen. Eine Ableitung des zusätzlichen Verkehrs über den Knoten Pfauenstraße ist nicht möglich, weil auch dieser schon überlastet ist.

Dabei war uns eine Stellungnahme von Herrn Dr. Georg-Michael Gerstner außerordentlich hilfreich, dem dafür an dieser Stelle gedankt sei.

Karlsruhe wächst, und deshalb werden weitere Flächen für Wohnraum benötigt. Das will beizeiten geplant sein, und deshalb befasst der Nachbarschaftsverband von Karlsruhe und den umliegenden Gemeinden sich mit der Fortschreibung des Flächennutzungsplans (FNP 2030 Wohnen). Die AKB hat uns informiert und mit folgendem Link versorgt: http://www.nachbarschaftsverband-karlsruhe.de/b3/beteiligung_2030/fnp_wohnen.de.

Vorgesehen ist dort auch eine Bebauung südlich der Burbacher Straße. Dagegen haben wir einiges einzuwenden, worüber ich das Stadtplanungsamt als zuständige Planungsstelle der Stadt Karlsruhe informiert habe.

Das Gelände wird landwirtschaftlich genutzt und ist für den Betrieb der Aussiedlerhöfe von erheblicher Bedeutung, weil Ersatzflächen in vertretbarer Entfernung nicht vorhanden sind. Ein Fortfall würde die Rüppurrer Landwirte in ihrer Existenz gefährden, was das Landschaftsschutzgebiet jenseits der Alb funktionell in Mitleidenschaft ziehen würde.

Landschaftsschutzgebiet und Plangebiet dienen daneben der Naherholung der Rüppurrer Bevölkerung und haben als Frischluftschneise erhebliche Bedeutung für das Klima großer Teile von Karlsruhe.

Bekanntlich hat das Agnes-Karll-Haus vor einiger Zeit seinen Betrieb einstellen müssen, weil die dortigen Pflegeplätze den geänderten gesetzlichen Bestimmungen nicht mehr entsprachen. Eine bauliche Erweiterung hat die Stadt Karlsruhe wegen des angrenzenden Eichelgartenwaldes abgelehnt. Die evangelische Stadtmission Karlsruhe will sich aber keineswegs aus der stationären Pflege in Rüppurr zurückziehen. Auf der Suche nach einem neuen Standort ist ihr Auge auf den sog. Festplatz gefallen.

Für Feste der Rüppurrer Vereine wird der Platz schon lange nicht mehr genutzt. Die Stadt plant dort einen Wohnmobilstellplatz. Wie die Stadtmission meinen wir, dass wohnortnaher Pflegeplätze wichtiger sind, und unterstützen dieses Vorhaben.Wir haben deshalb beide an den Oberbürgermeister geschrieben. Im vollen Wortlaut finden Sie die Briefe auf unserer Website im Internet.

Dokumente in der Übersicht

Die Evangelische Stadtmission Karlsruhe hat uns informiert, dass sie gegenüber Oberbürgermeister Dr. Mentrup ihre Bereitschaft erklärt hat, stationäre Pflegeplätze für den Bereich Rüppurr / Dammerstock / Weiherfeld zu schaffen, und dass ihr der sog. Festplatz Rüppurr dafür als der geeignete Standort erscheint.

Hier der aktuelle Briefwechsel:

Die Bürgergemeinschaft wünscht Ihnen eine schöne Sommerzeit. Die meisten werden sich in den Ferien befinden, und das tun wir auch. Für Ihre Anliegen stehen wir Ihnen ab September wieder zur Verfügung.

Erholen Sie sich gut. Herzlichst, Ihr

Friedrich Lemmen
Vorsitzender

Am 18. Juni fand nach zwei Jahren Pause wieder die traditionelle Sonnwendfeier der Bürgergemeinschaft statt, auf dem Gelände der Dreschhalle an der Alb. Viele fleißige Helfer hatten am Morgen die Bänke aufgestellt und das Holz für das Feuer gerichtet. Die Feier war als „Fest der leisen Töne“ konzipiert, ohne Musik und großen Aufwand, und das hat offensichtlich Anklang gefunden. Trotz mehrerer ergiebiger Regenfälle waren praktisch alle Tische belegt.

In diesem Jahr findet wieder ein Dreschhallenfest statt, am zweiten Wochenende im August, also am 13. und 14.08.2016, in der Dreschhalle an der Alb. Bürgergemeinschaft und Dreschverein freuen sich, Sie dann bewirten zu dürfen.

BG Rüppurr e. V.

Wir bieten Ihnen hier Informationen zu den Aktivitäten unseres Vereins, aber auch natürlich zu unserem schönen Ortsteil Rüppurr, wie dessen Geschichte und was ihn aktuell bewegt.

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