Mittlerweile ist das Thema „Rasengleis“ öffentlich geworden. Am 12. Oktober habe ich deswegen an den Oberbürgermeister wie folgt geschrieben:

Es ist wieder soweit. Am 15. April 2016 beginnt die nächste Kunstausstellung im Rüppurrer Rathäusle. Die Kunstwerkstatt lädt Sie im Namen der Bürgergemeinschaft Rüppurr zur Eröffnung am 15. 4.2016 um 110.00 Uhr oder zu einem Besuch an den nächsten beiden Ausstellungstagen, am 16. und 17. 4. jeweils von 11.00 – 18.00 Uhr, herzlich ein.
Der in Rüppurr lebende, bald 85- jährige Künstler Werner Holzapfel gibt uns in Auszügen einen Überblick über sein Lebenswerk. Seine Arbeiten reichen von Stillleben und Kompositionen über Aquarelle und Zeichnungen bis hin zu Collagen. Seine frühe Freude an der Kunst wurde während des Architekturstudiums und in späteren Malkursen gefördert und vertieft.
Mehr über den Werdegang und die Schaffensweise des Künstlers erfahren Sie bei der Einführung durch Ute Holzapfel und bei einem Rundgang durch die Ausstellung, die unter dem Thema: „malerei,zeichnung,collage - ein rückblick“ steht.

Der Umbau der Kreuzung Allmendstraße / Herrenalber Straße hat wie angekündigt am 210. Februar begonnen. Voraussichtlicher Fertigstellungstermin ist der 18. März. Wenn keine Verzögerungen eintreten, müssen die Anlieger also schon in den nächsten Tagen nicht mehr den Umweg über die Pfauenstraße nehmen.

Die Stadt Karlsruhe hat mitgeteilt, dass am 30. Mai mit den Renaturierungsmaßnahmen an der Alb begonnen wird (bzw. wurde). Das ist eine Ausgleichsmaßnahme für die Verlegung einer Gaspipeline über Rüppurr Gemarkung; wir hatten darüber in der Vergangenheit berichtet. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Mitte Juli. In dieser Zeit kann der Spazierweg an der Alb zwischen der Autobahnbrücke und dem Brunnenstückerweg nicht benutzt werden.

Brandneues Thema in Rüppurr ist wieder einmal unser Bahnübergang zu den Aussiedlerhöfen, RFG und Kleingartenanlagen.
Nach dem Neubau des Bahngleisbettes werden nun europäische Bestimmungen umgesetzt. Das heißt die Steuerung des beschrankten Bahnüberganges wird erneuert, was zur Folge hat, dass nicht wie seither der Auslöser zum Schließen der Schranke kurz hinter Weiherfeld (in Richtung Ettlingen) und in Höhe der Autobahn (in Richtung Karlsruhe) liegt, sondern doppelt so weit entfernt im Bahnhof bzw. Güterbahnhof und in Ettlingen. Somit würden sich die Schließzeiten deutlich verlängern. Von einer Stunde wären ca. 45 Minuten geschlossen. Dies veranlasst nun die Deutsche Bahn den Bahnübergang durch eine Brücke zu ersetzen. Damit entfallen sämtliche Wartezeiten am Bahnübergang, den es nach Fertigstellung der Brücke nicht mehr geben wird.
Die Betroffenen (Aussiedlerhöfe, RFG, Kleingartenvereine und BGR) wurden vorab informiert, da bereits am 21.10.2010 der Planungsausschuss der Stadt Karlsruhe tagt und dort diese Brückenplanung vorgestellt wird. Verbesserungsvorschläge der Betroffenen wurden von den Vertretern der Bahn gerne und zustimmend entgegengenommen. Der Bau dieser Brücke, die auf Pfeilern (und somit von der Seite durchsichtig) stehen wird, muss noch 2011 in Angriff genommen werden, da sonst die Fördergeldern nicht mehr fließen und die Stadt Karlsruhe sich dann mit 1/3 der Kosten beteiligen müsste. Dann wird die Brücke, die aus o.g. Gründen unumgänglich ist, aus Geldmangel lange Zeit nicht gebaut und wir haben unendliche Wartezeiten am Bahnübergang. Die BGR und die Betroffenen werden dieses Projekt mit offenen Augen begleiten und versuchen, die schönste, ansehnlichste Variante realisieren zu lassen.
Eine Unterführung ist aus Kostengründen und wegen des Überschwemmungsgebietes um ein vielfaches teurer und somit unrealistisch.
Wir werden weiter berichten.

Herbert Müller
Vorsitzender BGRüppurr

Zum Gehwegparken habe ich am 20. Mai die Antwort des Oberbürgermeisters auf mein Schreiben vom 4. Mai erhalten. In den drei Versuchsstadtteilen habe sich gezeigt, dass der Arbeitsaufwand immens sei, und das könne für den Rest der Stadt von der Verwaltung nicht gestemmt werden. Das Ordnungs- und Bürgeramt sammle bis voraussichtlich Ende Juni 2016 die eingehenden Anträge, die im Anschlusskollektiv geprüft werden. „Danach erfolgt die Einbeziehung der jeweiligen Bürgervereine“.

Das ist – vielleicht – eine Verfahrensänderung, denn in den bisherigen Informationen der Stadt hatte es geheißen, antragsberechtigt sei nur die Bürgervereine. Wenn die laut OB aber erst nach Prüfung der eingegangenen Anträge einbezogen werden, dann müssen diese Anträge von jemand anderem stammen, das könne nur die Bürger der Stadt Karlsruhe sein.

Die Aussagen in den bisherigen Informationsschriften hat der OB aber nicht widerrufen und auch nicht präzisiert. Ganz im Gegenteil: Er hat sie mir noch einmal mitgeschickt, was üblicherweise bedeutet, dass sie aktuell und zu beachten sind. Zu diesem Durcheinander passt, dass Informationen, die wir für die uns – immer noch? – angesonnene Antragstellung benötigen, Ende Mai noch fehlten.

Was die Stadt Karlsruhe nicht schafft, weil ihr dafür Personal und Geld fehlen, das schafft ein Bürgerverein natürlich erst recht nicht. Außerdem kann es nicht akzeptiert werden, wenn die Stadt versucht, den Bürgern ihr persönliches Antragsrecht zu entziehen. Dabei werden wir nicht mitwirken.

Wir appellieren nochmals an alle Rüppurrer, die Anträge zum Gehwegparken bei der Stadt zu stellen, am besten unter Verwendung des Antragsformulars auf der vorletzten Seite der von der Stadt erstellten Broschüre „Faires Parken in Karlsruhe | Leitfaden für die Bürgervertretungen“. Das Antragsformular und den ganzen Leitfaden finden Sie auf unserer Website unter „www.rueppurr.de/Aktuelles“. Zulässig sind außerdem die Antragstellung durch Brief, Telefax bzw. E-Mail, oder zu Protokoll der Amtsstelle (Ordnungs- und Bürgeramt).

Der Leitfaden enthält detaillierte Rahmenbedingungen sowie viele Beispiele zur Antragstellung. Er zeigt exemplarisch auf, wo das Gehwegparken unter bestimmten Voraussetzungen zulässig sein könnte. Wünschenswert ist eine Restgehwegbreite von 2,50 m. Wo diese nicht erreichbar ist, darf im Interesse der Barrierefreiheit eine Mindestbreite von 1,60 m nicht unterschritten werden. Sind Gehwege ohne Grundstücks- und Hauszugänge vorhanden, kann deren komplette Freigabe für das Parken erwogen werden, sofern andere Fußwegverbindungen bestehen. Zu schmale Gehwege können unter Umständen ebenfalls komplett freigegeben werden.

Dokumente Gehwegparken

BG Rüppurr e. V.

Wir bieten Ihnen hier Informationen zu den Aktivitäten unseres Vereins, aber auch natürlich zu unserem schönen Ortsteil Rüppurr, wie dessen Geschichte und was ihn aktuell bewegt.

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