Aussteller Datum


Anneliese Schulz - Helga Ringle 22. - 24.10.2004
Monika Wörner - Wolf-Dieter Wagenknecht 22. - 24.04.2005
Elisabeth Orlowski-Holzapfel - Werner Holzapfel 18. - 20.11.2005
Christel Schütt - Hildegard Woll 12. - 14.05.2006
Gabriele Trautmann - Jean Michel Dejasmin 24. - 26.11.2006
Anne Lie Hopf 16. - 18.02.2007
AMEI - Ernst Rehmann 12. - 15.07.2007
Renate Schmitt - Alexander Friedmann 23. - 25.11.2007
Helmut Jungk 25. - 27.04.2008
Maria von Recklinghausen - Angela Gob 21. - 23.11.2008
Der Sandhaufen 24. - 26.04.20010
Adi Kirfel 23. - 25.04.2010
Otmar Mauritius 11. - 13.06.2010


Bitte fragen Sie uns nicht, wie es mit dem Strauß weitergeht. Wir wissen es nicht, und unsere Fragen werden von der Stadt nicht beantwortet. Datenschutz, der deutsche Fetisch.

nach zwei Jahren Abstinenz ist es nun wieder soweit. Rüppurr feiert dieses Jahr zwei Feste.

Zuallererst – und dazu lade ich Sie herzlich ein – die Sonnwendfeier. Dieses Mal werden wir nur ein eintägiges Fest feiern ohne Musik und sonstige Attraktionen. Also ein Fest zum gemütlichen Zusammensitzen und Unterhalten.

Die Sonnwendfeier beginnt am Sa., 18.06.2016 um 17 Uhr und endet gegen Mitternacht. Bei Einbruch der Dunkelheit wird die Jugendfeuerwehr Rüppurr das Feuer entfachen und auch die anschließende Brandwache übernehmen. Dafür hier schon einmal ein herzliches Dankeschön. Für Essen und Trinken ist gesorgt. Jetzt brauchen wir nur noch gutes Wetter und Sie als unsere Gäste.

Das zweite Fest, das wir dieses Jahr wieder in alter Tradition (alle zwei Jahre) feiern wird das Dreschhallenfest sein. Es findet am zweiten Wochenende im August, also am 13./14.08.2016 in der Dreschhalle statt. Also bitte schon jetzt im Kalender eintragen.

Derzeit bereiten Mitglieder der \"Initiative Nikolauskirche\" und der Bürgergemeinschaft Rüppurr die Gründung eines Fördervereins vor, dessen Zweck die Erhaltung der Nikolauskirche und ihrer Umgebung sein wird. Der geplante gemeinnützige Verein soll Gelegenheit geben, durch eine Mitgliedschaft, aber auch durch Spenden die Verwirklichung des Vereinszwecks zu gewährleisten. Es ist zu wünschen, dass der Förderverein breites Interesse findet. Über den Fortgang der Vereinsgründung wird laufend berichtet.
Ich bin übrigens ganz anderer Meinung als Herr Regionaldekan Erwin Bertsch in seinem Leserbrief im Monatsspiegel Juli 2010. Man muss eine Kirche nicht regelmäßig nutzen um sie erhalten zu wollen. Es handelt sich hier immerhin auch um ein Kulturdenkmal. Deshalb empfanden wir es auch als so befremdlich, dass Herr Pfarrer Helfrich schon vor seinem Amtsantritt in Rüppurr öffentlich erklärte, dass er die Nikolauskirche nicht brauche. Darauf bezog sich übrigens die Bemerkung von Frau Fesenbeck, dass es "dies unter Pfarrer Geier so nicht gegeben hätte". Möglicherweise unglücklich formuliert, aber nicht unwahr.
Ich bin ebenso wie Regionaldekan Bertsch der Meinung, dass wir uns zu einer sachlichen, lösungsorientierten Diskussion aufmachen sollten. Auch deshalb hat sich ja eine Gruppe aus der Initiative Nikolauskirche und Bürgergemeinschaft Rüppurr zusammen getan und wird einen Förderverein Nikolauskirche gründen (siehe oben).

Austellungen im Rüppurrer Rathäusle

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Rüppurr heute

Wohen=Lebensqualität

In einer Zeit der Umweltverschmutzung, saurer Regen und graue Betonstädte dominieren, sehnt sich der Mensch wieder mehr nach der Natur, nach dem Rauschen der Bäume vor den Fenstern, vielleicht sogar nach einem kleinen Garten. Oft jedoch haben Städteplaner diesen Wünschen und Bedürfnissen zu wenig Platz eingeräumt und man muss schon weit vor die Stadt fahren, bis weitläufige Wiesen oder ein klarer Bach zu finden sind. Aber es gibt auch Ausnahmen.
Schon beim Betrachten einer Statistik bundesdeutscher Städte, die mit ausgeprägter Begrünung aufwarten können, richtet sich das Augenmerk auf Karlsruhe, das auf einem der vorderen Plätze liegt.

Jeder, der die ehemalige Hauptstadt Baden kennt, wird dies nur bestätigen können. Karlsruhe mit seinen alten Alleebäumen, dem Schlossgarten, den Grünanlagen und Wäldchen ist wirklich eine Stadt, in der es grünt und blüht.

Wohnen in Rüppurr

Will man jedoch nun in Stadtviertel unterteilen, so wird man feststellen, dass die Einheit der drei südlichen, Rüppurr, Dammerstock und Weiherfeld, eine Sonderstellung einnimmt. Jedes der drei Viertel kann mit einer solchen Vielzahl von Gartenanlagen, Grünflächen, Erholungsgebieten, Uferböschungen und weiteren Feldern aufwarten, dass es nicht gelingen wird, das reizvollste von Ihnen herauszufinden.

Aber kennen lernen sollte man sie ein wenig - alle drei - mit ihren Eigenheiten, der eigenen kleinen Geschichte und ihren Häusern. Nicht umsonst sagt man, dass Häuser Spiegel ihrer Bewohnen und ihrer Zeit sind. Und es gibt eine große Palette von Haustypen, angefangen bei den im alten Rüppurr unter Denkmalschutz stehenden Fachwerkhäusern, bis zu den Neubauten am Rüppurrer Schloss. Wohnen im angenehmen AmbienteDass Rüppurr einst nur ein aus einer einzigen Straße bestehendes Dorf war ist richtig. So gab es um das Jahr 1700 lediglich zwei Häuserreihen, bestehend aus 53 Gebäuden längs der Alb, etwa vom alten Rathäusle bis zum Gasthof "Krone".

Nicht richtig hingegen ist, dass die Bewohner dieser Häuser den Dünkel haben, die eigentlichen, die wahren Ur-Rieberger zu sein. Es ist ein Völkchen, das den neu Zuge zogenen bald das Gefühl gibt dazuzugehören.
Zu lange gibt es schließlich inzwischen die anderen Rüppurrer Wohnviertel - im Grunde eines schöner als das andere, jedes mit ganz eigenem Reiz ausgestattet. Wunderschön gelegen schmiegen sich die Häuser in die Felder oder an den überall nahen Waldrand; der Garten ist fast immer dabei, schlichtweg ein Traum für den Städter, den es seit Jahrzehnten heraus treibt.
Er wurde von den "Ureinwohnern" herzlich empfangen, er fühlte sich nicht fremd, und schon nach wenigen Jahren war er in den Kreis mit aufgenommen und konnte sich kaum vorstellen, jemals woanders gelebt zu haben.

Es ist schon etwas Besonderes, das alte Dorf, mit seinen jahrhundertealten Bauernhöfen, den verträumten Gesichtern der teils windschiefen Häuschen, in denen schon viele Generationen gelebt haben, mit den seit Bestehen des Dorfes ansässigen Familien, den Fischern, Furrers, Kiefers. Wohnen & Leben

Sonntagen, wenn fast kein Verkehr auf der Langen Straße herrscht, erinnert fast alles an vergangene Tage; ein verträumtes Dörflein, in dem die Zeit stehen geblieben ist. Die muckligen, krummen Häuser (die glücklicherweise noch nicht kaputt-saniert wurden), die winzigen Gässchen zur Alb, das selten gewordene Gackern von Hühnern oder eine muhende Kuh im Stall. Sogar die Luft riecht (neben Benzin) noch ein wenig nach Dorf und Bauernhof, denn Landwirte gibt es in Rüppurr auch noch; wenige zwar, die neben der Hof- und Feldarbeit noch einem "richtigen" Beruf nachgehen, aber immerhin lohnt es sich heute kaum noch und die Unkosten für Dünger und Futtermittel fürs Vieh steigen zusehends. Auf der Suche nach einem Bauernhof braucht der Ortskundige übrigens nur den klappernden Milchkannen (wer erinnert sich nicht noch mit nostalgischen Gefühlen an die verbeulten, matt silbernen Blechbehälter?) zu folgen, mit denen eine erstaunlich große Zahl an Kunden von nah und fern herb eilt, um sich kuhfrische Milch zu holen.
Kaum ein Fremder ahnt wohl auch die wunderschönen Grundstücke und Gärten, die sich von den an der Alb gelegenen Häusern bis zum Ufer ziehen. Eine Fülle von Blumen, aber querbeet auch alle nur denkbaren Gemüsesorten, Kartoffeln, ab und an ein kleiner Stall Hühner oder Gänse, für den Betrachter ein romantisches Idyll, für den Rüppurrer, der es gewohnt ist, seinen Lehmkeller für den Winter mit Erzeugnissen aus seinem Garten zu füllen, ein ganzes Stück Arbeit; da wird eingemacht, eingelegt, sterilisiert, gejätet, gezopft und gegraben, und fast das ganze Jahr über. Wohnen

Dass Alt-Rüppurr aber nicht nur aus der Langen Straße besteht, beweisen all die kleinen und größeren Wohnhäuser, die leise und harmonisch die Allmend-, die Löwen- oder die Hedwigstraße füllen. Auch die verschwiegene Nikolaus- und die etwas moderne Pfaustraße wurden nach dem 1. Weltkrieg zusehends bebaut, womit diese Häuser ebenfalls bereits eine ganze Reihe von Jahren auf dem Giebel haben. Teile der Rastatter- und der Lützowstraße sind übrigens im Stil der Gartenstadt bebaut worden. Doch auch in der "alten" Rastatter Straße (zwischen Kleiner Kirche und Freibad) findet man die hübschesten Häuschen, einige wenige recht moderne Appartementhäuser und kleine Villen. Von den meisten dieser Häuser genießt man einen ungehinderten Blick über die Albwiesen, die "Pappelallee", den unregelmäßigen Lauf der Alb und in nicht allzu großer Ferne den Wald, der das alte Schloss Scheibenhardt schätzt.

Quelle: "Rüppurr - Weiherfeld - Dammerstock - Ein Bildband"
Verlag Samuel Degen

Wieder einmal ist ein interessanter Leserbrief in den BNN vom 14.08.10 aufgetaucht:
Bürgermeister und Stadträte drücken sich um Diskussion. Zum Bericht "Entscheidung über "Sonnengrün" rückt näher":

Bürgermeister Obert hat erklärt, für das Rüppurrer Bebauungsplan-Projekt "Sonnengrün" sei eine Bürgerversammlung nicht mehr machbar, weil die Bürger-"Beteiligung über die Offenlage abgedeckt" sei. Das mutet eigenartig an, wenn man sich daran erinnert, dass beim Aufstellungsbeschluss eines Bebauungsplans für das Umfeld der Rüppurrer Nikolauskirche auf Vorschlag von Bürgermeister Obert in der Sitzung des Planungsausschusses am 10. Juli für das Projekt Nikolauskirche eine Bürgerversammlung beschlossen wurde. Eine Bürgerversammlung macht wohl vor allem Sinn, wenn gegensätzliche Meinungen der Bürger zu erwarten sind, oder wenn die Verwaltung die Bürger von der Richtigkeit umstrittener Pläne überzeugen will. Bei der umfassenden Einigkeit bei der Nikolauskirche kann eine Bürgerversammlung wohl kaum eine Bürgerbeteiligung zur demokratischen Diskussion widerstreitender Argumente sein. Sie ist hier überflüssig und kann nur dazu dienen, dass sich Bürgermeister und Stadträte selbst beweihräuchern. Demgegenüber drücken sich Bürgermeister und Stadträte um eine Bürgerversammlung beim Projekt "Sonnengrün", bei der gegensätzliche Meinungen und Kritik an der Stadtverwaltung zu erwarten wären. Selbst wenn formal die im Baugesetzbuch vorgesehene Bürgerbeteiligung durch die "Offenlage" "abgedeckt" ist, schließt das Baugesetzbuch nicht aus, dass eine Bürgerversammlung nachgeholt wird. Das muss besonders dann gelten, wenn das Bürgermeisteramt die Brisanz eines Planes in der Bevölkerung verkannt hat ? was bei 140 Einsprüchen wohl offensichtlich der Fall ist ? und damit das Bedürfnis nach einer Bürgerversammlung nachträglich einer anderen Einschätzung bedarf. Außerdem haben sich inzwischen neue Gesichtspunkte ergeben, die eine Neubetrachtung erforderlich machen.
Eine Bürgerversammlung ist nicht nur nach dem Baugesetzbuch möglich, sondern auch nach der Gemeindeordnung eigentlich geboten. Nach Paragraf 20 a Gemeindeordnung "soll" der Gemeinderat sowieso "in der Regel einmal im Jahr … eine Bürgerversammlung anberaumen", gegebenenfalls "auf Ortsteile … beschränkt". Das würde es ermöglichen, dass die Verantwortlichen der Stadt mit den Bürgern über alle brennenden (nicht nur Rüppurrer) Themen diskutieren. Gehen sie dem aus dem Weg so hat alles was dann bleibt einen faden Geschmack von Willkür.

Am Freitag, den 24. September um 18:30 Uhr wird der Autor Horst Laade sein Buch im evangelischen Gemeindehaus, Diakonissenstraße 26 präsentieren. Er schildert darin die Geschichte und Geschicke seiner Familie aus der Kriegszeit bis in die erste Nachkriegszeit. Ein Stück Familien- und auch Rüppurrer Ortsgeschichte, das Sie sich ansehen sollte. Kommen Sie doch vorbei und erfahren Sie mehr davon, wie es in Rüppurr einmal war.

Also gell, do legt mir doch kürzlich mei Jüngschte e Päckle hie. "Mama", maint se, "ich hab denkt, des wär was für dich." Do hab ich erscht mol g\'schluckt. Weil des hat ausg\'sehe, des Päckle, wie e verpacktes Stück Saif. In Sekunde isch mir die Frag durch de Kopf g\'schosse, ob ich als mit zu schwarze Füß oder dreckiche Händ rumlauf? Aigentlich jo net. Alla, ich hab\'s ausgepackt. Zu meiner Erlaichterung war\'s kai Saif, sondern e Wörterbuch. Ich musst grinse, weil sie absolut richtig g\'lege isch: Des Ding, des war absolut was für ihr Mama: E Wörterbuch! Ich hab\'s von vorne bis hinne uff ain Rutsch durchg\'lese. Henn Sie schon ai\'mol e Wörterbuch von vorne bis hinne durchg\'lese? Sicher net. Aber bei dem, do werde Sie des a mache, garandiert! Des isch nämlich e Wörterbuch: Badisch ? Deutsch, Deutsch ? Badisch, in Lilliput-Ausgab. Un Sie werde\'s net glaube: Des, was do drin steht, des stimmt alles. Alles absolut korrekt un genau so, wie mir des schwätze. Als wär ich wie dehaim, so hab ich mich in dem Büchle g\'fühlt.
Bei de Schreibwais henn sich mir zwar dailweis die Fußnägel hochg\'rollt, aber ? so schwätze mir halt. Do isch beispielsweis g\'stanne: Wegg! Also so aus em Zammehang g\'risse, isch es schwierich, aber g\'maint sin halt die Bredlen, die mer beim Bäcker kauft. Oder, nehme mer Leffl. Klar, dass mir unser Supp mit em Leffl esse.
Ich hab dann sofort im Internet recherchiert nach dem Autor von dem Wörterbuch. Un Sie werde\'s net glaube: Schon widder ainer aus Rüppurr: De Faas Eugen aus de Tulpestroß. Des isch doch kaum zum Glaube.
Also Leut, ich kann nur ains sage: Kauft Euch des Büchle un ihr werdet en luschtige Dag habe un Euer Stimmung wird sich hebe in högschte Höhe. Un dem Faas Eugen schick ich e ganz dickes Dankschö! Des henn Sie klasse g\'macht! -;)))))))))

Hier gilt ähnliches wie oben. Der Förderverein ist gegründet. Die Prüfung auf Gemeinnützigkeit läuft. Die Kontakte mit dem Kath. Pfarrgemeinderat und unserem "neuen" Pfarrer müssen geknüpft und das weitere Vorgehen geklärt werden. Auch hier wird weiter berichtet.

BG Rüppurr e. V.

Wir bieten Ihnen hier Informationen zu den Aktivitäten unseres Vereins, aber auch natürlich zu unserem schönen Ortsteil Rüppurr, wie dessen Geschichte und was ihn aktuell bewegt.

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