Alle Jahre wieder … bedanken wir uns bei Familie Frank für den schönen Weihnachtsbaum vor dem Rathäusle. Und wenn Sie Ihren noch nicht gekauft haben, denken Sie doch bitte daran, dass es ihn direkt vor der Haustür gibt, beim Christbaumhof Frank in Rüppurr.

Der „Stadtteilspaziergang“ zur Einleitung des städtebaulichen Entwurfs für den „Festplatz“ und die Sportplätze (ehemals Alemannia Rüppurr) war trotz unfreundlichen Wetters gut besucht. Etwa 60 Teilnehmer aus der Bürgerschaft der betroffenen Stadtteile haben viele Anregungen gegeben. Der Kollege Hornuff hat das in seinem Bericht sehr ausführlich dargestellt und mich – vielen Dank! – vorab informiert, weshalb ich einfach darauf verweise. Das zeigt auch, dass die Bürgervereine hier an einem Strang ziehen. Und nicht erst seit kurzem: Entsprechende Wünsche tragen wir seit Jahren immer wieder an die Stadt heran. Die rege Beteiligung der Bürgerschaft hat Planungsbüro und Stadtverwaltung etwas überrascht, aber auch gefreut, weil das zu vermehrter Planungssicherheit führt. Wir hoffen auf Wiederholungen bei den weiteren öffentlichen Terminen, die wir rechtzeitig ankündigen werden.

Zum geplanten nächtlichen Tempolimit auf der Herrenalber Straße zwischen Battstraße und Tulpenstraße hatte ich Kooperationsgespräch der Karlsruher Bürgervereine mit der Stadtverwaltung 9. Oktober eine vorläufige negative Stellungnahme abgegeben. Der Grund dafür war der zweispurige Ausbau in Richtung Norden und meine Befürchtung verstärkter Verkehrsgefährdungen durch dann noch größere Geschwindigkeitsunterschiede auf den beiden Fahrbahnen.

Mittlerweile hat sich im Vorstand der Bürgergemeinschaft eine andere Mehrheitsmeinung gebildet. Zu Recht wurde darauf hingewiesen, dass durch die Verminderung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit die bisher durchaus üblichen (auch jetzt schon überhöhten) Geschwindigkeiten das Risiko eines Fahrverbots nach sich ziehen, was erfahrungsgemäß eine erheblich disziplinierende Wirkung auf die Verkehrsteilnehmer ausübt. Vor der Sitzung des Gemeinderats, in der darüber entschieden werden soll, habe ich die Fraktionen und das Hauptamt entsprechend informiert. Zugleich habe ich gebeten, bei einer Verringerung der Fahrspuren im Zuge der fälligen Sanierung der Herrenalber Straße zu prüfen, ob das Tempolimit dann noch erforderlich ist. Bei einer Fahrspur bestimmt der vorderste das Tempo, und die meisten sich eben doch an die Geschwindigkeitsbeschränkungen. 

Wegen der Sperrung des Heinrich-Heine-Rings an der Einmündung in die Battstraße hatte ich an die Stadtwerke geschrieben und um nähere Information gebeten. Mittlerweile haben die Stadtwerke geantwortet (und sich für die späte Antwort entschuldigt): Die Sperrung wird zum Jahresende aufgehoben.

Am Ostendorfplatz tut sich leider gar nichts. Weder mit Bauarbeiten, noch mit Informationen darüber, wann es weitergeht. Ich hatte das Gartenbauamt so verstanden, dass der Platz bis zum Jahresende noch provisorisch rekultiviert wird. Da muss ich mich wohl verlesen haben. Allem Anschein nach bleibt uns die derzeitige Anpassung an das gesamtstädtische Erscheinungsbild mindestens bis zum Frühjahr erhalten.

Der Vorstand der Bürgergemeinschaft wünscht Ihnen schöne Weihnachten und für das neue Jahr Gesundheit, Lebensfreude und Schaffenskraft. Ihr

 

Friedrich Lemmen

Vorsitzender

Bei Erscheinen dieses Beitrags wird der „Stadtteilspaziergang“ stattgefunden haben, mit dem das von der Stadt beauftragte Planungsbüro die Erstellung eines städtebaulichen Entwurfs für den „Festplatz“ und die Sportplätze einleitet. Für das Verfahren ist ein Jahr veranschlagt. Der Bürgerverein Weiherfeld-Dammerstock und wir werden es begleiten und unsere Vorstellungen einbringen, was notwendig ist, und was wünschenswert. Im Laufe des Verfahrens sollen zwei öffentliche Anhörungen stattfinden. Wir werden rechtzeitig informieren.

 Überrascht wurden wir von der kompletten Sperrung des Heinrich-Heine-Rings an der Einmündung in die Battstraße. Wir haben das am Tag vorher erfahren, und das ist natürlich zu spät, um Sie auf den uns zur Verfügung stehenden Kanälen zu informieren. Uns informiert hat das Ordnungsamt, das wir wegen der sehr unübersichtlichen Verkehrsleitung in der Baustelle – an einem Vormittag sind mir bei dreimaligem Passieren vier Falschfahrer begegnet, und ich habe solches auch von anderen Personen gehört – um Hilfe gebeten hatten.

Die Stadtwerke, die für die Ausführung verantwortlich sind, hatten wir Mitte Oktober wegen der auf den Parkplätzen abgestellten Spundwände um Information über die Fortsetzung der Maßnahme im Heinrich-Heine-Ring gebeten, insbesondere zu den Beeinträchtigungen des Verkehrsflusses. Die Stadtwerke haben uns damals geantwortet, der zweite Bauabschnitt sei mit dem Ordnungsamt besprochen und genehmigt. Über die Einstellung von Baumaßnahmen in das Mobilitätsportal entscheide die Stadt. Dass der Heinrich-Heine-Ring gesperrt werde, und wie lange das dauern könnte, wurde überhaupt nicht angesprochen.

Warum die Stadtwerke uns rechtzeitig über die Baumaßnahme in der Tulpenstraße informieren konnten, aber – drei Monate nach Beginn – in keinster Weise über die Reparaturmaßnahmen in der Battstraße, ist uns nicht verständlich. Vielleicht liegt es daran, dass hier verschiedene Abteilungen zuständig sind.

Neu in die Bürgergemeinschaft Rüppurr eingetreten sind mehrere Personen, die nicht öffentlich genannt werden wollen. Wir beachten dass selbstverständlich. Über die Tatsache als solche berichten wir allerdings gerne.Der Verein lebt wesentlich von den Beiträgen seiner Mitglieder. Und bei der Interessenvertretung der Bevölkerung im politischen Geschäft zählen Zahlen. Nicht nur die absolute Zahl der Mitglieder, sondern auch der Organisationsgrad im Stadtteil, nicht zuletzt im Vergleich mit anderen Stadtteilen. Wenn Sie also mit unserer Arbeit zufrieden sind, aber noch nicht Mitglied, dann signalisieren Sie uns Ihre Zufriedenheit doch bitte durch Ihren Beitritt. Und wenn Sie nicht zufrieden sind, dann verstärkten Sie uns bitte auf diese Weise. Nochmals hinweisen wollen wir auf unsere Mitgliederwerbung, wie schon im letzten Monatsspiegel. Als besonderen Willkommensgruß erhält jedes neue Mitglied (jede Familie bei Familienmitgliedschaften) ein Buchexemplar aus der Reihe „Rüppurrer Hefte“ (Nr. 3, 6, 7, 8 und 9; die anderen sind vergriffen). Die Zustellung erfolgt nach Einzug des Beitrags. Das Informationsblatt mit dem Mitgliedsantrag legen wir jetzt auch im Bücherschrank am Ostendorfplatz aus, so dass Sie jederzeit Zugriff haben.

 

Eine besinnliche Adventszeit wünscht Ihnen Ihr

 

Friedrich Lemmen

Vorsitzender

Auf unsere Bitte, den Kreisverkehr in der Tulpenstraße so zu gestalten, dass das „mittige Queren“ erschwert wird, hat Herr Dr. Mentrup mitgeteilt, „dass das Tiefbauamt die Situation im Blick hat und … mittelfristig (ab 2020) auch eine dauerhafte Lösung anstrebt, etwa in der … angeregten Form mit erhöhter Mittelinsel“.

Die Mitteilung meiner geänderten Kontaktdaten im letzten Monatsspiegel hat zu Missverständnissen geführt. Der Strich in der zweiten E-Mail-Adresse ist nicht bloß ein durch das Zeilenende bedingter Trennstrich, sondern ein Bindestrich, also auch dann zu schreiben, wenn die Zeile nicht zu Ende ist. Vor allen Dingen natürlich in der Adresszeile Ihres E-Mail-Programms.

Wir wünscheIhnen schöne Feiertage, ohne berufliche und/oder private „Silvester Rallye“, und für das neue Jahr Gesundheit, Glück und Erfolg.

 

Es grüßt Sie herzlich Ihr

 

Friedrich Lemmen

Vorsitzender

Familie Frank, vom Rüppurrer Christbaumhof, hat uns auch dieses Jahr wieder mit einem Weihnachtsbaum für‘s Rathäusle bedacht. Das gute Stück ist wirklich riesig. Ohne unser Vorstandsmitglied Matthias Becker mit seinem Traktor hätten wir es nicht aufstellen und schmücken können. Wir bedanken uns bei Familie Frank, und allen anderen, die diese schönen Bilder möglich gemacht haben.

Als deutsche Weihnachtsbaumkönigin ist Vanessa Frank zugleich Botschafterin für SOS Kinderdorf. Mit einer Spende von 200 € haben wir uns erkenntlich gezeigt.

Familie Frank spendet für jeden verkauften Baum 1 € an SOS Kinderdorf. Seit 2003 sind so schon 50.000 € an diese gemeinnützige Institution geflossen. Ein Grund mehr, beim Weihnachtsbaumkauf an einen regionalen Erzeuger zu denken.

Ein schönes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr wünscht Ihnen Ihr

Friedrich Lemmen

Vorsitzender

  • Rüppurrer Rathäusle bei Nacht
  • Rüppurrer Rathäusle mit gespendetem Weihnachtsbaum
  • Friedrich Lemmen mit Vanessa Frank der amtierenden deutschen Weihnachtsbaumkönigin

Liebe Rüppurrerinnen und Rüppurrer!

Haben Sie den schönen Weihnachtsbaum vor dem Rathäusle gesehen? Den hat uns der Christbaumhof Frank verehrt, wie auch schon die Spitze für den Maibaum. Wir bedanken uns sehr herzlich und würden uns für Familie Frank freuen, wenn Sie im nächsten Jahr (wieder) daran denken, dass es in Rüppurr Christbäume zu kaufen gibt, die vorher nicht durch halb Europa gereist sind.

DIE GRÜNEN Gemeinderatsfraktion hat uns informiert, dass die Stadt verbindlich zugesagt hat, bei einer Erneuerung der Fahrbahndecke der A5 die Mehrkosten für den Flüsterasphalt zu übernehmen. Es wird also doch einer unserer Wünsche im Lärmaktionsplan verwirklicht. Auch die Erneuerung der Straßenbahnschienen und das Nachschleifen in jeweils zweijährigem Abstand soll zu einer Lärmverminderung führen. Der Umbau der Herrenalber Straße wurde dagegen auf den Doppelhaushalt 2019/20 verschoben.

Das Jahr neigt sich dem Ende zu, und das gibt mir Gelegenheit zu ein paar persönlichen Erinnerungen an unsere Aktivitäten.

Die Heinzelmännchen sind unsere liebe Gisela Klingelhöfer, unser Anton Schmidt und unser Helmut Jungk. Sie haben ihre ehrenamtliche Tätigkeit für die BGR nach vielen erfolgreichen Jahren niedergelegt.

Gisela Klingelhöfer war viele, viele Jahre unsere „Freud-und-Leid-Beauftragte“. Keiner wusste so genau wie Sie, welches unserer BGR-Mitglieder einen runden Geburtstag feierte oder bei wem ein Todesfall zu beklagen war. Sie war diejenige, die die Präsente bei unseren Jubilaren vorbeibrachte oder Kondolenzschreiben verschickte. Bis ins hohe Alter erledigte Sie ihre Aufgabe mit aller Zuverlässigkeit. Und wenn jemand alles so perfekt macht wie sie, ist es schwierig, sie zu ersetzen. Liebe Gisela, Deine aufgegebene Mitarbeit ist ein echter Verlust für uns. Viele kümmern sich jetzt um das, was Du alleine besser erledigt hast. Hab vielen Dank dafür.

Anton Schmidt, besser unser Toni, war gefühlte hundert Jahre Kassenwart der BGR. Jeder, der hätte etwas von den Anfängen der Buchhaltung lernen wollen, wäre bei ihm richtig gewesen. Über jeden Pfennig oder Cent rechnete er immer korrekt ab, ermahnte auch den Vorstand der BGR, die zur Verfügung stehenden Mittel weise einzusetzen. Auch wenn es darum ging, innovative Ideen zu haben und in die Tat umzusetzen, war Toni der Mann vor Ort. Er organisierte Helfer und kümmerte sich um dies und das und dass Dinge funktionierten, wie z.B. der Verkauf unserer Hefte. Lieber Toni, wir danken Dir für Deine immer korrekte und unermüdliche Arbeit.

Und dann gibt es noch unsern Helmut Jungk. Er war Sprecher und „Artistdirector“ der Kunstwerkstatt. Ohne ihn hätte es nie eine Kunstwerkstatt gegeben, ohne ihn hätten wir uns nie zweimal im Jahr über Künstler erfreuen können, die im Rathäusle ausstellen. Unsere Räumlichkeiten dort hat er wie kein anderer auf Vordermann gebracht. Die Geschäftsstelle der BGR brachte er in die Neuzeit. Er baute Mobiliar, und sorgte für eine anständige Beleuchtung, um die Werke ins richtige Licht zu stellen. Er kümmerte sich um die ausstellenden Künstler und um alles drumherum.
Lieber Helmut, Dein Baby Kunstwerkstatt hatte durch Dich einen perfekten Start und hat eine optimale Begleitung bekommen. Wir vermissen Dein Engagement sehr und hoffen, dass wir das Projekt Kunstwerkstatt in Deinem Sinne weiterführen können. Danke Helmut, dass Du wie kein anderer dieses Baby ins Leben gerufen hast.

Wie Sie wissen, spendiert die Stadt Karlsruhe anlässlich Ihres Geburtstages im nächsten Jahr für jeden Stadtteil Tulpenzwiebeln und zwar eine pro 10 Einwohner. Für Rüppurr waren somit 1.000 Stück vorgesehen. Irgendwann kam von unserem Vorstandsmitglied Sigmund Furrer die Meldung, dass er die Zwiebeln beim Gartenbauamt abgeholt hat und sein Kofferraum überläuft. Da nicht alle Stadtteile mitmachen wollten, hatten wir jetzt einige hundert Zwiebeln mehr als erwartet.
An dieser Stelle bedanken wir uns bei Dr. Günther Philipp, der uns für die evangelische Gemeinde etliche Zwiebeln abnahm, bei der katholischen Gemeinde und auch bei der Gartenstadt. Sie werden uns helfen unseren Stadtteil im nächsten Frühling zum Erblühen zu bringen.
Von der BGR fand sich natürlich auch eine Mannschaft zusammen. An einem schönen Nachmittag im November – da hatten wir Glück - brachten wir die  Tulpenzwiebeln entlang der Herrenalber Straße und auf der Verkehrsinsel Tulpenstraße unter die Erde. Die Aktion machte uns allen jede Menge Spaß und ging überraschend schnell über die Bühne. Im Nachhinein müssen wir sagen: schade, dass wir nicht noch mehr Zwiebeln hatten.
Jedenfalls hoffen wir jetzt, dass im kommenden Frühling Rüppurr in einem Meer von roten und gelben Tulpen erstrahlt und vielleicht schaut unser Markgraf Karl-Wilhelm von oben herunter und freut sich mit uns.

Kürzlich trafen sich Vertreter der Stadtteile Beiertheim-Bulach, Weiherfeld-Dammerstock, Oberreut und Rüppurr im Max-Planck-Gymnasium, um über die bei ihnen eingereichten Ideen zu diskutieren und einen Favoriten zu wählen. Es geht ja darum, dass die Bürger des jeweiligen Stadtteils Ideen vorschlagen, was sie Besonderes im Jahr 2015 in ihrem Stadtteil veranstalten möchten.

Und ich kann Ihnen sagen, dass war bei uns in Rüppurr ganz schön schwierig. Wir hatten 5 eingereichte Vorschläge und im Grunde waren sie alle richtig gut. Einen davon kürten wir als Favorit. Zwei davon werden wir versuchen, sie außerhalb des Stadtgeburtstages zu realisieren.

Die anderen beiden möchten wir gerne in den gekürten Vorschlag miteinbeziehen oder sie getrennt davon zumindest teilweise in die Tat umsetzen. Wie gasagt, die Entscheidung war schwierig. Da hatten sich zwei Damen Gedanken darüber gemacht, wie man die Trennung Rüppurrs durch die Herrenalber Straße überwinden und dem Straßendorf Rüppurr endlich zu einem zentralen Treffpunkt verhelfen kann. Ja, das sind wirklich elementare Werte für Rüppurr.
Was ich an dem Abend aber auch noch spürte: da waren Leute, die sich für Rüppurr engagierten und loyal Rüppurr gegenüberstanden und sich einbringen wollten.

Das erinnerte mich sehr an die 100-Jahr-Feier der Riedschule. Da kam irgendwann ein Schreiben des Rektors Sutterer, in dem er nachfragte, ob sich nicht Eltern an der Feier und vorallem an der Realisierung des  Musikals „Joseph und seine Brüder“ beteiligen wollten.  Man traf sich zunächst als Elternchor und es erwuchs daraus eine eingeschworene Gemeinschaft. Das „Josefsfieber“ war in Rüppurr ausgebrochen. Vielleicht erinnern Sie sich daran. Und viele, viele hatte es erwischt. In der Schulfamilie, bestehend aus Schülern, Lehrern und Eltern, gab es kaum jemanden mehr, der nicht in irgendeiner Form sein Talent miteinbrachte. Vielleicht wird der Stadtgeburtstag eine neues Rüppurrer Fieber auslösen und aus den Rüppurrern auch eine eingeschworene Gemeinschaft machen. Wäre doch schön!

BG Rüppurr e. V.

Wir bieten Ihnen hier Informationen zu den Aktivitäten unseres Vereins, aber auch natürlich zu unserem schönen Ortsteil Rüppurr, wie dessen Geschichte und was ihn aktuell bewegt.

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