Der OB hat auf meine Frage geantwortet, welche Maßnahmen zum Lärmschutz in den nächsten Doppelhaushalt aufgenommen werden. Für die lärmmindernde Schienenpflege, im Rhythmus von zwei Jahren, sind 25.000 € im Haushaltsjahr 2020 veranschlagt. Das war‘s. Bedenkt man, dass dieses Schleifen die Lebensdauer der Gleise verlängert, wie die AVG mir in einer Ausschusssitzung des Stadtrats ausdrücklich bestätigt hat, dann ist das eine vollkommen überflüssige Subvention der Verkehrsbetriebe für etwas, was in deren eigenem Interesse steht. Und das Rasengleis rückt in noch weitere Ferne.

Interessanterweise las ich vor kurzem in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung einen Artikel über Maßnahmen, mit denen die Städte die Folgen des Klimawandels begrenzen wollen. Berichtet wurde auch über Karlsruhe. Und was propagierte dort die Verwaltung, unter anderem natürlich: das Rasengleis.

Die Umgestaltung der Herrenalber Straße, bei der auch ein lärmarmer Fahrbahnbelag verlegt werden soll, ist im kommenden Doppelhaushalt nicht vorgesehen. Grund dafür ist die Erneuerung der Fahrbahndecke auf der A5 von „unserer“ Anschlussstelle bis zum Autobahndreieck. Südtangente und Herrenalber Straße werden dann zur inoffiziellen Baustellenumfahrung degradiert. Was die Verkehrssituation in Rüppurr betrifft, können wir uns auf die beiden kommenden Jahre ganz sicher nicht freuen.

Die Maßnahme auf der A5 soll den Lärmpegel um 2dB (A) senken. Beim Thema Rasengleis hatte die Stadt eine Verminderung um 3 dB (A) als kaum bemerkbar bezeichnet. Die 2dB (A) sind jetzt offenbar eine bemerkenswerte Wohltat. Wir werden in Zukunft unsere Ohren anstrengen.

Die Themen Autobahn Lärm und Schienenlärm der Deutschen Bahn bleiben laut OB weiterhin auf der Agenda der Verwaltung.

Auf den Vorschlag, den Kreisverkehr in der Tulpenstraße baulich zu ändern, um das „Geisterfahrern“ zumindest von Autofahrern zu behindern – Radfahrer werden sich dadurch nicht beeindrucken lassen –, haben wir bisher keine Antwort erhalten.

Die Maßnahmen zum legalisierten Gehwegparken haben zu weniger Aufregung geführt, als anfangs befürchtet. Mit Staunen haben wir festgestellt, dass häufig sogar Plätze freisind, wo sich früher Auto an Auto gereiht hat. Natürlich gibt es auch Straßen, in denen sich die Problematik nicht im Wohlgefallen aufgelöst hat, insbesondere dort, wo der Parkdruck von außen kommt. Insgesamt ist aber festzustellen, dass die Stadt sich erhebliche Mühe gegeben hat, und dafür sei sie an dieser Stelle auch einmal gelobt.

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Vermissen sie etwas an den „Eingängen“ von Rüppurr? Wir vermissen Sie auch: unsere Plakattafeln. Selbst die BNN haben darüber berichtet. Das wurde auch in der Stadtverwaltung gelesen. Und fand dort gar keine freundliche Aufnahme. Das Ende vom Lied? Wir bekamen eine Beseitigungsverfügung. Wir würden ungenehmigt Gelände der Stadt nutzen. Und gegen den Bebauungsplan würden wir auch verstoßen.

Wir haben wenig Sinn darin gesehen, uns mit der Stadt zu streiten. Also haben wir die Tafeln entfernt. In der Adventszeit wird sich niemand mehr über die vier Kerzen ärgern müssen. Schade.

Am 8. November fand die Gewässerschau an der Alb statt. Unser 2. stellvertretender Vorsitzender Sigmund Furrer hat die Vertreter der Stadt begleitet und die Aufstellung von (mehr) Mülleimern am Albwanderweg angeregt.

Zum Lärmaktionsplan der Deutschen Bahn haben wir inzwischen Rückmeldungen erhalten. Danach soll die Zahl der Züge auf dem uns interessierenden Teilstück zwischen Karlsruhe und Ettlingen West in einem nicht näher benannten Prognosezeitraum um 25 % zunehmen. Der Krach als solcher bleibt gleich, aber er kommt häufiger. Was die Bahn – hoffentlich – deswegen zu tun gedenkt, werden wir Anfang des kommenden Jahres erfahren.

In den Ruhepausen zwischen zwei Zügen wünsche ich Ihnen eine besinnliche Adventszeit.

Wir gratulieren Vanessa Frank, die zur deutschen Weihnachtsbaumkönigin ernannt wurde, und freuen uns für Familie Frank, die uns seit vielen Jahren mit dem Christbaum vor dem Rathäusle und dem Maibaum unterstützt. Wenn Rüppurr dadurch noch etwas bekannter wird, freut uns das umso mehr.

Familie Becker (Beckers Hofladen) hat uns darauf aufmerksam gemacht, dass in letzter Zeit vermehrt Kinder am Bahnübergang Brunnenstückerweg neben der Schranke stehen, wo das Bahngleis offen zugänglich ist, und die Züge beobachten. Sie hat die Deutsche Bahn in einem Brief gebeten, eine Abzäunung vorzunehmen, um das Betreten der Gleise zu verhindern.

Wir hoffen, dass das bald verwirklicht wird, und appellieren zugleich an alle Eltern, ihre Kinder über die Gefahren aufzuklären, die von fahrenden Zügen oder Straßenbahnen ausgehen.

Auf Nachfrage wurde uns von der Stadtverwaltung mitgeteilt, dass von den in den Lärmaktionsplan 2014/16 für Rüppurr vorgesehenen Maßnahmen überhaupt nichts in den Doppelhaushalt 2017/18 aufgenommen worden sei. Begründet wird das mit der Erneuerung der Fahrbahndecke auf der A5, voraussichtlich im kommenden Jahr. Das mag das Abwarten mit dem Umbau der Herrenalber Straße rechtfertigen, aber nicht das Ausbleiben aller anderen Maßnahmen, für die Zuschüsse der Stadt erforderlich wären, wie z.B. das akustische schleifen der Gleise, der Versuch mit einem trockenheitstoleranten Bodenbedecker (statt des Rasengleises) und insbesondere „Flüsterasphalt“ auf der Autobahn.

Wir können nur hoffen, dass sich diese Information als Falschmeldung entpuppt.

Bitte merken Sie sich den 20. Juli 2017 vor. Im Zusammenhang mit dem Gehwegparken und anderen Themen, die uns im Frühjahr beschäftigt haben, hatten wir bei der Stadtverwaltung die Durchführung einer Bürgerversammlung in Rüppurr beantragt. Herr Oberbürgermeister Dr. Mentrup hat uns das nun für diesen Termin in Aussicht gestellt. Als Themen haben wir vorläufig Gehwegparken, Lärmschutzmaßnahmen, Umbau der Herrenalber Straße, Flächennutzungsplan 2030, Pflegeplätze in Rüppurr und Nahversorgung benannt. Im April werden wir eine Aktualisierung vornehmen. Der Veranstaltungsort wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Nachdem wir monatelang deswegen nichts mehr gehört haben, hatte ich vor zwei Wochen im Monatsspiegel gemutmaßt, dass die Auswechslung der Straßenbahngleise sich wohl bis zum nächsten Jahr verzögern werde. Mittlerweile ist nicht zu übersehen, dass ich mich da getäuscht habe. Das bedeutet unerfreulicherweise, dass es in den nächsten zehn Jahren ein Rasengleis in Rüppurr nicht geben wird. Allenfalls unsere Sparversion mit trockenheitstoleranten Bodenbedeckern, wenn der Versuch erfolgreich ist, den die AVG bei der Auswechslung der Gleise auf einem Teilstück starten wollte. Eine hörbare Lärmreduzierung könnte auch ein „akustisches Schleifen“ bringen – vorausgesetzt, Stadt und AVG einigen sich darauf, dass das auch tatsächlich durchgeführt wird

Haben Sie die Genehmigung für das Gehwegparken per E-Mail beantragt? Und haben Sie eine Lesebestätigung bekommen, also nicht nur einen „Successful Mail Delivery Report“? Dann ist alles in Ordnung. Sonst schicken Sie den Antrag bitte noch einmal an die Stadt. Aber nicht an „straßDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!“, wie es in der Informationsbroschüre der Stadt steht, die wir auch auf unserer Website zur Verfügung gestellt haben. Das „ß“ entspricht (alter und neuer) deutscher Rechtschreibung, aber nicht den Adressierungsregeln für E-Mails, weil es in anderen Sprachen unbekannt ist. Richtig wäre „Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!“.

Aufgefallen ist mir das erst kürzlich, weil ich selbst eine Fehlermeldung („Serverfehler: Ungültiger Empfänger“) bekommen habe. Auf meinen Hinweis hat das Ordnungsamt geantwortet, es läge eine Vielzahl von Anträgen aus dem gesamten Stadtgebiet vor, „insbesondere auch aus Rüppurr“. Das ist erfreulich, ändert aber nichts daran, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit auf viele Anträge „untergegangen“ sind.

Nach der Gemeinschaftsausstellung im Frühjahr laden wir Sie jetzt wieder zur Werkschau einer einzelnen Künstlerin ins Rüppurrer Rathäusle ein.

In diesem Herbst stellt einmal wieder eine echte Rüppurrerin aus:

„Kathrin Zierpka erblickte im März 11070 in Rüppurr das Licht der Welt. Schon früh übte sie sich ausführlichst in der Malerei, von Farben war sie stets sehr fasziniert. Während eines Auslandsaufenthaltes in den Vereinigten Staaten widmete sie sich erneut und intensiv der Malerei. Schon vor dem Abitur war ihr klar, dass nur ein Studium im künstlerischen Bereich in Frage kommen würde. Dies absolvierte sie dann an der Hochschule der Bildenden Künste Saar mit Schwerpunkt Kommunikations-Design. Danach war klar, dass Rüppurr wieder zum Lebensmittelpunkt werden sollte.
Neben den Arbeiten im Bereich Grafik-Design widmet sich Kathrin Zierpka ebenso dem freien Gestalten. Hier entstanden nun unterschiedlichste Werke, experimentell mit Schwerpunkt auf Form und Farbe gestaltet Kathrin Zierpka im Bereich Malerei, Grafik und Mosaik.“
Ausstellungseröffnung ist Freitag 18:00 Uhr, Samstag und Sonntag ist die Ausstellung von 11:00 bis 18:00 Uhr für Sie geöffnet. Sie sind herzlich eingeladen.

Wenn auch Sie unseren Toten gedenken wollen, laden wir Sie herzlich zu unserer Feier ein. Bitte beachten Sie unsere Anzeige.

BG Rüppurr e. V.

Wir bieten Ihnen hier Informationen zu den Aktivitäten unseres Vereins, aber auch natürlich zu unserem schönen Ortsteil Rüppurr, wie dessen Geschichte und was ihn aktuell bewegt.

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