Rüppurr ganz vorn! Anfang Juli wurden gegenüber der Sparkassen-Filiale die ersten beiden offiziellen Carsharing-Parkplätze in Karlsruhe „eingeweiht“. Der Kurier berichtete. Die BNN auch, aber irgendwie habe ich den Eindruck, dass sie nicht wirklich anwesend war. Wer die Artikel gelesen hat, weiß, was ich meine.

Die Zweckbestimmung bedeutet, dass dort nur Carsharing-Fahrzeuge (Stadtmobil und eventuelle Konkurrenten) parken dürfen. Für andere Fahrzeuge beträgt die „Parkgebühr“ 55 €. Also widerstehen Sie bitte der Versuchung, wenn der Parkplatz frei ist. Die Wahrscheinlichkeit, abkassiert zu werden, ist ziemlich hoch, weil dafür erst nicht der kommunale Ordnungsdienst kommen muss. Der Carsharing-Kunde, der den Parkplatz besetzt findet, macht einfach ein Foto und sendet es an die Stadt. Die „Rechnung“ findet wie von selbst zu Ihnen.

Wir hätten uns gewünscht, vorher angesprochen, statt erst zur Einweihung eingeladen zu werden, auch wenn wir zugeben müssen, dass die Stadt über die Nutzung öffentlicher Flächen allein entscheiden kann. Und wären wir gefragt worden, hätten wir keine Einwendungen gehabt. Der Standort ist richtig. Carsharing-Fahrzeuge brauchen feste Abstellplätze. Und die Idee, Fahrzeuge zu teilen, macht für viele durchaus Sinn. So mancher hat schon kein eigenes Auto mehr, obwohl er immer wieder eines braucht. Das spart nicht nur Geld, sondern vermindert auch die mit der Produktion verbundenen Umweltbelastungen.

Wir haben natürlich die Gelegenheit genutzt, die Verantwortlichen der Stadt an die Notwendigkeit zu erinnern, die verbleibenden Parkplätze als Kurzzeitparkplätze zu erhalten, durch Kontrolle der Parkscheiben-Pflicht. Das gefällt nicht jedem, auch mir nicht, wenn ich‘s mal wieder vergessen habe und erwischt wurde. Aber nur so lässt sich verhindern, dass die Parkplätze Park+Ride-Plätze werden, wie sie es früher einmal waren. Und dann würde der Einkauf auf dem Markt bzw. in den umliegenden Geschäften um einiges mühseliger.

 

Bleiben Sie gesund! Es grüßt Sie herzlich Ihr

 

Friedrich Lemmen

Vorsitzender

Inzwischen haben wir weitere Informationen zu der Übertragung aus dem Ständehaussaal am 29. Juli 2020 erhalten, in der der aktuelle Stand der Bauleitplanung für den „Festplatz“ und die ehemaligen Sportplätze vorgestellt wird. Diese Übertragung ersetzt die Bürgerinformation, die ursprünglich am 18. März im Keilberthsaal stattfinden sollte.

Die betroffenen Bürgervereine (Weiherfeld-Dammerstock und wir) können jeweils bis zu sieben Personen benennen, die im Ständehaussaal an der Veranstaltung teilnehmen. Wenn Sie interessiert sind, melden Sie sich bitte bei mir unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (in dieser Hinsicht hat sich die Information im letzten Monatsspiegel überholt; aber von einer Benennung durch die Bürgervereine noch nicht die Rede). Wir müssen die E-Mail-Adressen der Interessenten an die Stadt weitergeben, von der die Teilnehmer eine Bestätigung und alle notwendigen Informationen erhalten.

Die Stadt hat uns gebeten, auf eine gewisse Vielfalt bei der Zusammensetzung der interessierten zu achten, so dass verschiedene Zielgruppen angesprochen werden. Seien Sie deshalb bitte nicht enttäuscht, wenn Ihr Teilnahmewunsch sich nicht verwirklicht. Aller Wahrscheinlichkeit nach werden die Teilnehmer im Ständehaussaal eine Maske tragen müssen.

Die Übertragung findet auf dem YouTube-Kanal der Stadt Karlsruhe statt. Beteiligungsmöglichkeiten für die Youtube-Zuschauer wird es zum einen über die Kommentarfunktion des Youtube-Kanals geben, und zum anderen wird zu Beginn der Veranstaltung auch eine zweite, interaktive Möglichkeit bekannt gegeben. Die Übertragung ist also kein „Fernsehen“, sondern eine Videokonferenz. Ich bin selbst gespannt, wie das funktioniert.

 Bleiben Sie gesund! Es grüßt Sie herzlich Ihr

 

Friedrich Lemmen

Vorsitzender

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Erinnern Sie sich noch? Die Stadt plant, den „Festplatz“ (der schon lange keiner mehr ist) und die Sportplätze zu bebauen, weshalb sie das Planungsbüro MESS mit dem städtebaulichen Entwurf beauftragt hat. Ende November gab es deshalb einen „Informations-Spaziergang“, und am 18. März sollte eine Informationsveranstaltung für die Bürgerschaft stattfinden. Dann kam Corona …

In der bisher üblichen Form, als Präsenzveranstaltung, lässt sich das auf absehbare Zeit nicht durchführen. Warten, bis das wieder möglich ist, will die Stadt verständlicherweise nicht. Es ist schon genug Zeit verloren gegangen, womit ich nicht die Monate seit März meine, sondern die Jahre seit dem Frühjahr 2015, als wir mit einem Vorschlag für den Festplatz an die Stadt herangetreten sind.

Die Informationsveranstaltung soll deshalb über das Internet stattfinden. Übertragen wird aus dem Ständehaussaal. Dort werden sich einige Vertreter der Verwaltung, des Planungsbüros und der beiden Bürgervereine sein, vielleicht auch der ein oder andere interessierte Bürger. Wenn Sie an einer persönlichen Teilnahme interessiert sind, melden Sie sich bitte per E-Mail bei der Stadtverwaltung an. Die Adresse dafür finden Sie in der Information der Stadtverwaltung, im Anschluss an die Berichte der Bürgervereine.

Soweit Sie nicht teilnehmen können oder wollen, können Sie die Veranstaltung im Internet verfolgen, auf dem YouTube-Kanal der Stadt Karlsruhe. Sie geben in der Adressleiste des Browsers (Firefox, Chrome o.ä.) Ihres PCs, Smartphones o.ä. „YouTube.com“ ein, und in der Suchleiste dort „Stadt Karlsruhe“. Das Stadtplanungsamt hat mir zugesichert, dass der Film dann ganz oben zu finden ist. Eine aktive Teilnahme ist meines Wissens auf diesem Weg aber nicht möglich.

 Hoffen wir, dass es wie gewünscht funktioniert.

 

Bleiben Sie gesund! Es grüßt Sie herzlich Ihr

 

Friedrich Lemmen

Vorsitzender

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