Am 27. April habe ich an der Veranstaltung für die südlichen Bürgervereine teilgenommen und die Rüppurrer Wünsche angemeldet: Rückbau der Herrenalber Straße und Ausstattung mit „Flüsterasphalt“, Rasensgleis für die Straßenbahn, Beteiligung der Stadt Karlsruhe an den Kosten für die Verwendung von „Flüsterasphalt“ bei der anstehenden Fahrbahn decken Erneuerung auf der Autobahn A5 sowie Lärmschutzmaßnahmen an der Bahnstrecke.

Auf Anregung zweier Mitglieder habe ich nach entsprechender Beratung im Vorstand bei der Stadt Karlsruhe um ein Durchfahrtverbot für Lkw und Busse (Liefer- und Anliegerverkehr selbstverständlich ausgenommen) und die Einrichtung einer verkehrsberuhigten Zone in der Seitenstraße, von der Haltestelle Schloss Rüppurr bis zur Fischerstraße, gebeten.

Es ist schon bemerkenswert, dass genau zum meteorologischen Sommeranfang die Rüppurrer Wiesen durch einen nicht enden wollenden Regen unter Wasser gesetzt wurden. Wäre es wärmer gewesen, hätten die Seen auf den Feldern gar zum Baden eingeladen. Eine ganz neue, imposante Landschaft war da durch das Überlaufen der Alb entstanden. Und ich muss zugeben, dass ich, wie so viele andere auch, „Sensationstourismus“ betrieben und mir den ganzen Schlamassel an Ort und Stelle genauer angesehen habe. Die Feuerwehr hatte alle Hände voll zu tun und wir hoffen, dass nicht zu viele Keller vollliefen und sich die Schäden  für unsere Bauern und auch für Sie in Grenzen hielten.

Es freut uns sehr, dass der Schrank so gut angenommen wird. Schmunzelnd wurde uns berichtet, dass auch Jugendliche, die sonst dort nur ihre Cola tranken, jetzt zwar immer noch ihre Cola trinken, aber mit einem Buch in der Hand. Das ist doch toll.
Ich selbst habe auch schon im Schrank gestöbert und fand ein Buch mit dem Titel: „Hätten Sie's gewusst“ von Heinz Maegerlein, dem früheren Sportreporter, der auch eine Quizsendung gleichen Namens moderierte. Vielleicht kann sich der Eine oder Andere von Ihnen daran erinnern. Ist allerdings schon eine ganze Weile her, ich glaube, die Sendung lief noch in schwarz-weiß. Jedenfalls hatte meine Bücherschrank-Visite die Folge, dass ich das darauffolgende ganze Wochenende damit beschäftigt war, die Quizfragen aus dem Buch zu lösen. Wie Sie sehen, kann man mit unserem neuen Rüppurrer Möbelstück nicht nur etwas für seine Allgemeinbildung tun, sondern unter Umständen auch viel Zeit sinnvoll nutzen.
Da der Schrank einer guten Pflege bedarf, suchen wir Paten, die Lust und Laune haben sich um den Inhalt, Äußeren, Scheibenpflege etc. zu kümmern. Bitte melden Sie sich bei uns. Dann können wir einmal ein Treffen vereinbaren und über die näheren Modalitäten sprechen.
Eine Meldung, die bei unserem Vorsitzenden eingegangen ist ging leider durch einen Computerfehler verloren gegangen. Seien Sie uns bitte nicht böse und melden Sie sich doch einfach noch einmal. Herzlichen  Dank.

Unter dem Motto „Hin zum Schloss – auf die Draisinen – fertig, los!“ werden wieder Schulklassen, Sportvereine, Prominente, ambitionierte Damen und Herren sowie Jugendliche aufgerufen, bei dem unterhaltsamen Rennen teilzunehmen.
Wer Lust an diesem Spaß hat, der kann sich unter E-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder bei Frau Anna-Renate Sörgel unter der Tel. Nr. 0721-35236-16 über Trainingsmöglichkeiten und Anmeldeformalitäten informieren. Probieren Sie es doch mal aus, es ist ganz sicher eine witzige Geschichte. Allerdings ist Eile geboten, das Rennen beginnt ja in Kürze.

Die Sonnwendfeier wird in diesem Jahr von der BGR (Bürgergemeinschaft Rüppurr), der AWO (Arbeiterwohlfahrt Rüppurr) und dem THW (Technisches Hilfswerk) ausgerichtet. Beginn ist Freitag am 21. Juni um 16:00 Uhr. Ab 110:00 Uhr gibt es Live-Musik und etwa um 22:30 Uhr wird das Sonnwendfeuer entzündet. Am Samstag beginnt das Fest wieder um  16:00 Uhr. Ab 110:00 Uhr erwartet Sie eine „karibische Nacht“, die wiederum um 1:00 Uhr endet. Hoffen wir, dass das Wetter mitspielt und wir Sie wie immer zahlreich begrüßen dürfen.

Kürzlich sah ich eine Sendung über die Nahrungsmittelproduktion in den USA und es drehte sich mir dabei der Magen rum. Nun können Sie sagen: Ami-Land ist weit weg. Wie aber die Erfahrung zeigt, schwabbt ganz viel irgendwann von dort zu uns herüber und sicher nicht immer nur das Beste. Deshalb kann ich Sie nur ermutigen, kaufen Sie einheimische Produkte. Produkte, die hier hergestellt wurden. Produkte  bei denen Sie den Erzeuger kennen. Da leben wir Rüppurrer doch ideal. Wir haben unsere Aussiedlerhöfe, bei denen Sie ein Großteil der Lebensmittel bekommen, die man so benötigt. Und Sie können nachfragen: Wie halten sie ihre Tiere, was bekommen die zu fressen, was ist alles drin, in den von ihnen erzeugten Produkten? Und Sie werden Antworten bekommen, die sehr wahrscheinlich zu Ihrer Zufriedenheit ausfallen werden. Und ein freundliches Schwätzle gibt es kostenlos noch dazu. Wenn ich jetzt also mein Fleisch beim Bauer Becker, die Eier vom Schindlerhof und die Rohmilch bei Schleinkofers hole, dann schmeckt mir das allemal besser als vom Supermarkt.

Also ich selbst bin ja mit Hund aufgewachsen. Das heißt, genauer gesagt, hab ich meinen Papa so lange genervt, bis er mir ein etwa 500 g schweres, schwarzes Wollknäuel in die Hände legte. Sie, wenige Wochen alt, wuchsen wir zusammen auf. Sie war ein Kleinpudel namens Susi. Da wir in Nähe der Alb wohnten, mit vielen Grünflächen, war die Sache mit ihren Häufchen kein Thema. Diese Tüten, um Hundekot zu entsorgen, gab es damals noch nicht. Inzwischen gibt es sie und das ist sicher sehr sinnvoll. Sehr erfreut war ich, als ich erfuhr, dass diese Tüten heutzutage tatsächlich auch benutzt werden. Ihr Hundehalter: Dickes Lob dafür! Nur, ja klar, sonst würde ich das Thema nicht anschneiden, die Tüten werden oftmals nicht im Müll entsorgt, sondern landen irgendwo im Gebüsch oder sonst wo im Gelände. Aber das kann es ja auch nicht sein. Da machen Sie sich die Mühe, die Hinterlassenschaften Ihres Hundes in eine Tüte zu packen und dann werfen sie manche hinter den nächsten Baum. Deshalb unsere Bitte: Wenn Sie den Kot Ihres Hundes schon in eine Tüte packen, dann ist der Weg zu nächsten Tonne doch nicht weit. Wäre toll, wenn Sie das nächste Mal dran denken.  Danke.

Anfang Juni fand eine öffenliche Sitzung des Planungsausschusses der Stadt Karlsruhe statt, erstes Thema: Nikolauskirche. Aufgrund eines interfraktionären Antrages aller im Gemeinderat vertretenen Fraktionen wurde ein Aufstellungsbeschluss gefasst. Das bedeutet, dass der Planungsausschuss 12 Monate Zeit hat, für den Bereich Nikolauskirche einen Bebauungsplan zu erstellen, einen solchen gibt es bisher nämlich noch nicht. In dieser Zeit darf kein Baugesuch positiv entschieden werden, eine Bebauung ist nicht möglich. Sobald der Planungsausschuss einen Bebauungsplan erstellt hat, geht der in den Gemeinderat und es wird über ihn entschieden.

Die Offenlegung ist nun beendet. Ich hoffe, Sie haben zahlreich davon Gebrauch gemacht, um Ihre Einwände kund zu tun. Diese Einwände werden jetzt gesichtet und von den städtischen Gremien bewertet. Wir werden Sie auf dem Laufenden halten.

BG Rüppurr e. V.

Wir bieten Ihnen hier Informationen zu den Aktivitäten unseres Vereins, aber auch natürlich zu unserem schönen Ortsteil Rüppurr, wie dessen Geschichte und was ihn aktuell bewegt.

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